Rapport sur les résultats
Consultation 2002/17: Unification de la procédure civile (Loi fédérale de procédure civile) · 956 pages
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ken. Eine Rücksprache mit dem Klienten ist innert dieser Zeit - insbesondere, wenn ein Teil der Frist auf ein Wochenende fällt - kaum möglich. Eine Verlängerung der Frist auf zwanzig Tage ist hinreichend lang, um die erforderlichen Abklärungen zu treffen, jedoch nicht so lang, dass dadurch die Gefahr einer ungebührlichen Verfahrensverzögerung bestehen würde.
AVZH:Die in Abs. 1 vorgeschlagene Frist von 5 Tagen ist zu kurz; 20 Tage wäre
angemessen.
FSA: Le délai de cinq jours de l’article 45 al. 1 est beaucoup trop court. Il sera sou-
vent nécessaire que le mandataire d’une partie consulte son client si bien qu’un délai de dix jours est un minimum.
GGD ZH: Abs. 1 und 3 können sprachlich verbessert werden.
Art. 45 Verletzung der Ausstandsvorschriften
1 Amtshandlungen, an denen (...) mitgewirkt hat, werden aufgehoben und wiederholt, sofern dies (...)
3 Wird ein Ausstandsgrund erst nach Abschluss des Verfahrens entdeckt, kann er mit Revision geltend gemacht werden.
KassZH: Es ist nicht einsichtig, weshalb ein nachträglich entdeckter Ausstandsgrund
gemäss Absatz 3 ausschliesslich mit Revision geltend zu machen ist. Dies ist sinnvoll im Falle der rechtskräftigen Erledigung des Verfahrens (so auch Bericht S. 32); in den anderen Fällen kann das jeweils noch zulässige Rechtsmittel ergriffen werden.
Vorschlag: Ein Ausstandsgrund, der erst nach Abschluss des Verfahrens entdeckt wird, kann mit dem in diesem Zeitpunkt zulässigen Rechtsmittel geltend gemacht werden.
Uni BE: Abs. 3: beseitigen der Revision.
Übrige Teilnehmer / Autres Participants / Altri Partecipanti
HUW: Zu streichen oder anders zu formulieren ist Art. 45 Abs. 2 VE. Es kann nicht
dem Ermessen eines Gerichts überlassen bleiben, ob Beweismassnahmen (besser wohl "Beweisergebnisse) zu berücksichtigen sind oder nicht.
Art. 46
Kantone / Cantons / Cantoni
BE: Diese Bestimmung sollte wie folgt ergänzt, resp. abgeändert werden: "Auf eine
Klage, ein Gesuch oder ein Rechtsmittel tritt das Gericht nur ein, wenn…".
JU: Al. 1: Cette disposition mériterait d’être précisée. Interprété en regard de sa
note marginale et de l’article 54 al. 2 litt. a AP, l’intérêt digne de protection que le demandeur ou le requérant doit avoir pour que son action soit recevable semble être un intérêt juridique. Le corps du texte devrait alors le mentionner.
Toutefois, la question de la recevabilité de l’action en lien avec l’existence d’un tel intérêt est problématique. On constate, en se référant à l’ATF 120 II 5 cité dans le rapport explicatif à la page 33 ou à d’autres arrêts, notamment l’ATF 127 III 429 qui s’appuie sur l’arrêt cité, que l’intérêt digne de protection visé par l’article 46 al. 1 AP est un intérêt à recourir, c’est-à-dire un intérêt pratique et actuel. S’il s’agit bien de cela, on se trouve alors effectivement en présence