Rapport sur les résultats
Consultation 2004/103: Loi fédérale sur l'introduction de l'initiative populaire fédérale et révision de la législation fédérale sur les droits politiques · 203 pages
Fedlex · Rapport sur les résultats · Page 152Fedlex · Rapport sur les résultats
Bundeskanzlei: Volksrechtsreform und Revision BPR. Vernehmlassungsergebnisse 2004/05 p. 152/203 Chancellerie fédérale: Réforme des droits populaires et révision de la LDP. Résultats de la consultation
Cancelleria federale: Riforma dei diritti politici e revisione della LDP. Risultati della consultazione
Fraktion der Bundesversammlung beschwerdelegitimiert ist. Damit die allgemeine Volksinitiative ein attraktives politisches Instrument für die Bürgerschaft bleibt, erscheint es richtig, die Beschwerdelegitimation im Vergleich zur Stimmrechtsbeschwerde einzuschränken." (ZG)
415. Selon FR, l'applicabilité ainsi que la question de savoir si la disposition tient la route sont douteuses: "Serait-il utile de prévoir des règles spécifiques de signature pour le dépôt du recours, tant pour le comité d’initiative que pour les groupes parlementaires (p. ex: signature du président?)" (FR)
416. "Gemäss Art. 83a Abs. 2 VE OG sind zur Beschwerde gegen Umsetzungserlasse einzig das Initiativkomitee und jede Fraktion der Bundesversammlung legitimiert. Es leuchtet ein, dass die Beschwerdelegitimation den einzelnen Stimmberechtigten verweigert werden muss, um eine ungerechtfertigte Verzögerung der Umsetzung der Initiative durch Einzelne zu verhindern. Ein vollständiger Ausschluss aller nicht im Initiativkomitee oder im Parlament vertretenen Stimmberechtigten misst jedoch einer effizienten Umsetzung sehr viel Gewicht bei und droht dabei den Schutz der legitimen Interessen der Stimmberechtgten an einer nicht nur schnellen, sondern auch korrekten Umsetzung aus den Augen zu verlieren. Die restriktive Umschreibung der Beschwerdelegitimation würde sich vor allem dann als problematisch erweisen, wenn der Sinn, den die Initiantinnen und Initianten der Inititive zumessen, von demjenigen abweicht, den ihr die Stimmberechtigten nach Treu und Glauben aufgrund der Abstimmungsunterlagen zumessen durften, und die Bundesversammlung die Initiative im Sinne der Initiantinnen und Initianten umsetzt. In diesem Fall bleiben die politischen Rechte (Art. 34 Abs. 1 BV) der Stimmberechtigten schutzlos, wenn sie keine Fraktion der Bundesversammlung finden, die sich ihres Anliegens annimmt. Ein Ausgleich zwischen dem Interesse an einer effizienten Umsetzung der Initiative und dem Interesse am Schutz der politischen Rechte der Stimmberechtigten könnte dadurch erreicht werden, dass einer bestimmten Anzahl von Stimmberechtigten, die sich zum Zwecke der Beschwerdeführung zusammenschliessen, die Legitimation zuerkannt wird. Da die Parteifähigkeit im Verfahren der staatsrechtlichen Beschwerde auch privatrechtlichen Personenverbindungen ohne eigene Rechtspersönlichkeit zuerkannt wird (vgl. HÄFELIN/HALLER, Schweizerisches Bundesstaatsrecht, 5. Aufl. Zürich 2001, N 1997), stünde die tatsache, dass einem solchen Zusammenschluss von Stimmberechtigten keine Rechtsfähigkeit zukommt, der vorgeschlagenen Lösung nicht prinzipiell entgegen. Zugegebenermassen stünde eine solche Lösung jedoch in einem gewissen Widerspruch zur Praxis des Bundesgerichts, welche einfachen Gesellschaften die Parteifähigkeit abspricht (vgl. HÄFELIN/HALLER, Schweizerisches Bundesstaatsrecht. 5 Aufl. Zürich 2001, N 1997 und BGE 100 Ia 392, 394)." (BS) - Betr. BS vgl. auch die Bemerkungen zu Art. 15 Abs. 3 Bst. a hiervor!
417. Beschwerdelegitimation für die Fraktionen könnte zu politisch motivierten Anfechtungen missbraucht werden. (GR)
418. "Gli art. 15 cpv. 3 e 83a OG introducono un nuovo ricorso al Tribunale federale. Si tratta di un rimedio giuridico particolare che ora non esiste nella legislazione federale. – Secondo l’avamprogetto, l'art. 83a cpv. 2 OG conferisce la legittimazione a ricorrere al comitato d'iniziativa e ai gruppi parlamentari. Per il Consiglio di Stato l'estensione della possibilità di ricorso ai gruppi parlamentari è poco opportuna: basti pensare che essa consente di aprire una contestazione giudiziaria fra il Parlamento e una parte del Parlamento stesso. – Seppure il gruppo parlamentare sia un organo dell'Assemblea federale (art. 31 lett. h LParl) esso ha un ruolo specifico solo all'interno dell'Assemblea federale. Infatti, tra i diritti conferitigli nell'art. 62 cpv. 2 LParl figurano solo questioni riguardanti le procedure parlamentari (presentazione di atti parlamentari e candidature). Per contro, i gruppi parlamentari non ricoprono un ruolo istituzionale all'infuori dell'Assemblea federale. – Il comitato d'iniziativa è il promotore della proposta di modificazione costituzionale o legislativa. Di conseguenza deve spettare solo al comitato stabilire se la proposta dell'Assemblea federale dà seguito in modo soddisfacente