Rapport sur les résultats
Consultation 2012/21: Révision partielle de la loi sur les droits politiques (LDP) · 104 pages
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Revision BPR 2013. Vernehmlassungsergebnisse. Zusammenstellung
Révision LDP 2013. Procédure de consultation. Récapitulation
Revisione LDP 2013. Procedura di consultazione. Riassunto Seite 17 von 104
o Das "kantonale Recht soll einen Montag im August des Wahljahres als letzten Termin für den
Wahlanmeldeschluss bestimmen (Art. 21 Abs. 1 E-BPR); dass damit im September keine Wahlvorschläge mehr gültig eingereicht werden können, ist zu begrüssen; zudem erlaubt diese Massnahme, die Verteilung des Wahlmaterials zeitlich vorzuverlegen (viertletzte Woche vor dem Wahltag); damit wird eine längere Sichtungsmöglichkeit garanttiert und somit eine effektivere Ausübung des Stimmrechts; mit dieser Änderung wird auch der Tatsache Rechnung getragen, dass kurz vor den Nationalratswahlen (zweitletzter Oktobersonntag) in vielen Kantonen die Herbstschulferien stattfinden und Auslandschweizer aus postalischen Gründen mehr Zeit für die Ausübung des Wahlrechts benötigen". (SVP)
p "Le PS accueille également de manière positive le fait que les documents électoraux devront
dorénavant parvenir aux électeurs et électrices au cours de la quatrième semaine qui précède l'élection, ceci notamment pour permettre aux Suisses et aux Suissesses de l'étranger d'exercer pleinement leur droit de vote." (PSS)
q "Concernant le PLR, avancer le calendrier pour le dépôt des listes de candidats peut amener des
tensions importantes, vu que la nouvelle date se trouvera durant les vacances d’été. En outre, l’avantage principal de cette mesure, la disponibilité des bulletins 4 semaines à l’avance, ne convainc pas (voir les remarques art. 21 al. 1 et art. 33 al. 2 ci-dessous)." (PLR)
r "La nouvelle réglementation prévoit que le droit cantonal fixe un lundi du mois d’août de l’année
de l’élection comme date limite du dépôt des listes de candidats. Ce délai pour le dépôt des listes er
de candidats est actuellement fixé entre le 1 août et le 30 septembre. La concentration du dépôt des listes sur le mois d’août doit permettre de remettre aux électeurs un jeu complet de tous les bulletins électoraux entre quatre semaines au plut tôt et trois semaines au plus tard avant le jour fixé pour l’élection (actuellement au plus tard 10 jours). - D’un côté, il est certes bienvenu que les électeurs reçoivent au minimum 3 semaines à l’avance les bulletins électoraux complets. D’un autre côté, l’avancement du délai pour le dépôt des listes de 30 jours voire plus, pose un problème non négligeable pour les petites formations politiques, qui rencontrent des difficultés à trouver des candidats et seraient défavorisées par le raccourcissement du délai. Il convient ici de trouver une juste mesure, en particulier pour les cantons qui n’ont que peu de sièges au Conseil national et dans lesquels les petites formations pourraient bénéficier d’un temps suffisant au-delà des vacances estivales pour trouver des candidats." (PES)
s "Die EVP anerkennt die mit einer Vorverlegung der Wahlanmeldefrist verbundenen Vorteile
(Auslandschweizer können an den Wahlen teilnehmen, Stimmberechtigte erhalten die Wahlunterlagen zur gleichen Zeit wie bei Abstimmungen, Entschärfung des Zusammenfallens von Wahltermin und Herbstferien). Eine Umfrage bei den Kantonalparteien der EVP hat jedoch ergeben, dass eine Vorverlegung für einzelne Kantone äusserst problematisch ist. So finden im Kanton Zürich jeweils im April die kantonalen Wahlen statt. Nach einer kurzen Erholungsphase beschliessen die Wahlkreise aufgrund der kantonalen Ergebnisse die Nominationen für die Nationalratsliste, welche von der Kantonalpartei zusammengestellt wird und von den Delegierten erst nach den Sommerferien verabschiedet werden kann. Es liegt auf der Hand, dass dieser schon heute gedrängte Zeitplan äusserst empfindlich auf weitere Verkürzungen reagiert. Die EVP wird der Vorverlegung der Wahlanmeldefrist nur dann zustimmen können, wenn den Parteien im Gegenzug erhebliche administrative Erleichterungen gewährt werden (insbesondere Verzicht auf Unterschriftenquorum für im Parteienregister eingetragene Parteien auch bei der Einreichung mehrerer Listen in einem Kanton). Zweitens ist zu prüfen, ob die Wahlanmeldefrist zwingend auf Ende August verlegt werden muss oder ein Termin anfangs September nicht ebenfalls ausreichen würde." (EVP)
t "Gegenstand der Vorlage sind einige technische und unaufschiebbare Änderungen in den
Vorbereitungen der Nationalratswahlen. Dazu gehören Massnahmen zur besseren Identifikation von Kandidatinnen und Kandidaten wie die Ermächtigung zur einmaligen Verwendung der 13- stelligen AHV-Nummer, aber auch die Vorverlegung der Wahlanmeldefristen auf den August, damit die Unterlagen den Wählerinnen und Wählern rechtzeitig zugestellt werden können und eine briefliche Stimmabgabe ermöglichen. Das Risiko, dass eine Kandidatin oder ein Kandidat kantonsübergreifend auf zwei Listen figuriert oder sich zusätzlich in einem Kanton mit Majorzsystem aufstellen lässt, wird minimiert. Doppelkandidaturen können rechtzeitig erkannt werden. Der Schweizerische Gewerbeverband sgv unterstützt diese Änderungen, da sie zu weniger Bürokratie bzw. wirksameren und einfacheren Kontrollen und zu mehr Rechtssicherheit führen. Auch dass die Bürgerinnen und Bürger genügend Zeit haben, sich mit der Wahl auseinanderzusetzen, unterstützt der sgv. Mit der Vorverlegung der Eingabe der Listen auf August werden insbesondere listenreiche Kantone genügend Zeit für die Vorbereitungen erhalten." (SGV)