Rapporto sui risultati

Consultazione 2000/19: Legge federale sugli averi non rivendicati · 85 pagine

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SGB: Nous accueillons favorablement la crÈation de rÈglementations lÈgales con-

cernant les fonds en dÈshÈrence.

SGV: De maniËre gÈnÈrale, l'USAM approuve dans les grandes lignes l'avant-projet

de loi fÈdÈrale sur les fonds en dÈshÈrence. Une telle lÈgislation s'avËre nÈcessaire suite ‡ l'affaire des fonds dÈposÈs ‡ l'Èpoque de la DeuxiËme Guerre mondiale.

Outre son but pragmatique, ce projet a Ègalement le mÈrite d'Ítre prÈventif. Il comble une lacune du droit suisse dans la mesure o˘ ce dernier ne contient pas de rËgles obligeant les banques et les assurances ‡ prendre contact avec leurs clients, lorsque ceux-ci n'ont plus donnÈ de nouvelles depuis longtemps. De ce fait il constitue une garantie contre une rÈpÈtition de "l'affaire des fonds en dÈshÈrence", qui avait passablement terni l'image de la place financiËre suisse.

SIG: Der Schweizerische Israelitische Gemeindebund begr¸sst ausdr¸cklich die

Schaffung eines Bundesgesetzes ¸ber nachrichtenlose Vermˆgenswerte und bef¸rwortet grunds‰tzlich die Konzeption im vorliegenden Entwurf mit einer Erg‰nzung, die bei Art. 5 erl‰utert wird (vgl. Ziff. 320.05).

312 Negative Gesamtbeurteilung des Vorentwurfes

ApprÈciation gÈnÈrale nÈgative de l'avant-projet

Giudizio generale negativo sull'avamprogetto

Kantone / Cantons / Cantoni

GR: Es ist aus unserer Sicht zu begr¸ssen, dass die Problematik der nachrichten-

losen Vermˆgenswerte auf Gesetzesstufe geregelt wird. Zu ber¸cksichtigen gilt jedoch, dass die Schweizerische Bankiervereinigung bereits per 3. Februar 2000 ' Richtlinien ¸ber die Behandlung nachrichtenloser Konten, Depots und Schrankf‰cher bei Schweizer Banken erlassen hat.

Der Gesetzesentwurf ordnet das Thema der nachrichtenlosen Vermˆgenswerte umfassend und delegiert die verbleibenden Detailvorschriften an den Bundesrat (vgl. Art. 13). Das Gesetz ist somit nicht nur als Rahmenerlass zu verstehen so dass es auch wenig Raum f¸r eine Selbstregulierung zul‰sst. Dazu kommt, dass im Entwurf zum Teil detaillierte Regelungen vorgesehen sind, welche sich mit denjenigen der Schweizerischen Bankiervereinigung nicht decken. Damit entstehen Doppelspurigkeiten, die der Sache nicht dienen und auch Mehrkosten verursachen. Es ist unbefriedigend, wenn Banken letztlich doppelt so viel Aufwand haben, indem sie verschiedenen Regelungen Rechnung tragen m¸ssen, n‰mlich dem Bundesgesetz einerseits und den Richtlinien andererseits.

Diese ungen¸gende Abstimmung des Entwurfes zeichnet sich auch in der Absicht ab, eine eigene Nachrichtenstelle zu errichten, der ¸ber weite Strecken Aufgaben zugedacht werden, von der die Privatwirtschaft ¸ber die Institutionen des Bankenombudsmannes und der SEGA Aktienregister AG (SEG), einer Schwestergesellschaft der SIS SegaInterSettie AG als Gemeinschaftswerk der Banken, abgedeckt werden.