Rapporto sui risultati

Consultazione 2000/19: Legge federale sugli averi non rivendicati · 85 pagine

Fedlex · Rapporto sui risultati · Pagina 73Fedlex · Rapporto sui risultati

Fall, dass in einem privatrechtlichen Rechtsverh‰ltnis Kontaktschwierigkeiten auftreten. Im Licht der privaten Struktur der Beziehung von Schuldner und Gl‰ubiger steht die Publikation von nachrichtenlosen Vermˆgenswerten, also das ÷ffentlichmachen von einzelnen Daten aus einem privatrechtlichen Kontext, quer in der Rechtslandschaft. Dieser gesetzgeberische Fehlgriff scheint die unreflektierte Folge der die Schweiz ¸berkommene Apathie im Zusammenhang mit der Debatte der nachrichtenlosen Vermˆgen aus dem Zweiten Weltkrieg zu sein. Der vorliegende Sachverhalt pr‰sentiert sich anders; es besteht keine Notwendigkeit, die selben Mittel einzusetzen, wie wenn es darum geht, vor der Weltˆffentlichkeit Geschichte zu bew‰ltigen. Die vorgesehene Publikation hat denn wohl auch einzig den Grund, die folgende traditio ex lege an die Eidgenossenschaft zu rechtfertigen. Mit dem gemachten Vorschlag in den Bemerkungen zu Art. 5 bedarf es dieser umst‰ndlichen Verfahrensschlaufe nicht. Hinzu kommt, dass weitere Publikationen aus dem Bereich der Bankkunden-Beziehung dem auf Diskretion ausgerichteten Bankgesch‰ft zus‰tzlich Abbruch t‰ten und letztlich dem Finanzplatz Schweiz mehr Schaden denn Anerkennung zuf¸gten.

NE: Cf. ad art. 6.

NW: Wir sind f¸r eine Publikation der Vermˆgenswerte erst ab 500 oder sogar

1'000 Franken, um die Liste der Vermˆgenswerte geringer zu halten. Der Betrag von 100 Franken ist sehr niedrig angesetzt.

OW: Der Betrag d¸rfte auch hˆher angesetzt werden, z.B. ¸ber Fr. 1'000.ñ. F¸r

kleinere Beitr‰ge steht der Aufwand in einem Missverh‰ltnis und es ist fraglich, ob sich dies rechtfertigen l‰sst.

SH: Das geplante Vorgehen erfordert unseres Erachtens einen gewaltigen Verwal-

tungsapparat. Der Grundsatz der Verh‰ltnism‰ssigkeit sollte aber auch auf diesem Gebiet unter allen Umst‰nden beachtet werden. Aufgrund der neulich gemachten Erfahrungen der Banken halten wir deshalb daf¸r, dass der Grenzbetrag von Fr. 100.-- ganz betr‰chtlich angehoben oder aber die Bestimmung sogar ersatzlos gestrichen werden m¸sste.

TI: Dal profilo materiale, non abbiamo particolari osservazioni da formulare sul

contenuto del progetto di legge, fatta eccezione per l'art. 9, il quale stabilisce che la centrale d'informazione pubblica l'elenco degli averi non rivendicati di importo superiore a 100 franchi cinque anni prima della loro devoluzione alla Confederazione, che ha luogo, giusta l'art. 5 cpv. 1, se sono trascorsi cinquant' anni dall'ultimo contatto con il cliente.

Ora, dubitiamo alquanto dell'efficacia di una pubblicazione degli averi non rivendicati solo cinque anni prima della scadenza del summenzionato termine di cinquant'anni. Infatti, durante quarantacinque anni si succedono almeno due generazioni, con il rischio che nel frattempo, in una societ‡ come quella odierna e quella che si prospetta in futuro, la memoria dei rapporti familiari si attenui fortemente o vada addirittura perduta. Di conseguenza, reputiamo che sia opportuno, nell'ottica di poter meglio rintracciare i potenziali aventi diritto, prevedere una pubblicazione pi˘ anticipata, ripetuta poi nel tempo, dell'elenco degli averi non rivendicati.