Rapporto sui risultati

Consultazione 2000/27: Legge federale sulla revisione e l'unificazione del diritto della responsabilità civile (Legge sulla responsabilità civile) · 452 pagine

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SGV: Trotz Verletzung eines absolut geschützten Rechtsguts kann die Widerrechtlichkeit nur bei Verstoss gegen eine entsprechende Verhaltensnorm bejaht werden, was gerade auch für die Gefährdungshaftungen gilt. Dies führt dazu, dass die notwendige Haftungsbegrenzung erst auf der Stufe der Kausalität vorgenommen wird. Da aber die Rechtssprechung unter Anwendung der sogenannten Adäquanztheorie dazu neigt, im Zweifel den Kausalzusammenhang zu bejahen, geht von der Voraussetzung des Kausalzusammenhang keine echte Begrenzungswirkung aus.

Bezüglich der in Artikel 46 Abs. 2 erwähnten „vertragliche Pflicht“ verweisen wir auf unsere Ausführungen zu Artikel 42 VE.

SVV: Antrag:

1Rechtswidrig ist eine Schadenszufügung, die durch einen Eingriff in absolut geschützte Rechtsgüter oder durch Verletzung einer Schutznorm entsteht.

2Eine Verpflichtung zum Schadenersatz besteht nur, wenn die verletzte Norm gegen einen solchen Schaden schützt, wie ihn die geschädigte Person erlitten hat.

Im Vorentwurf wird die Widerrechtlichkeit je nach Haftungsgrund unterschiedlich definiert. Dieser Ansatz irritiert. Es kann keine unterschiedliche Widerrechtlichkeit je nach Haftungstatbestand geben. Durch den zusätzlichen Einbezug des Verstossens gegen Treu und Glauben wird die Haftung zu weit ausgedehnt.

Im Einklang mit der Meinung der Studienkommission ist die Bestimmung möglichst eng an das heute gängige Konzept anzulehnen. Die Erwähnung der Verletzung eines absolut geschützten Rechtsguts und der Schutznormverletzung, ist dabei sinnvoll, denn eine klare Grenzziehung kann in vielen Fällen nicht deutlich vorgenommen werden (nebst den reinen Vermögensschäden auch etwa bei Unterlassungen).

Zumindest rudimentär – mehr ist abstrakt nicht möglich – sollte im Gesetz angegeben werden, was unter einer Schutznorm verstanden wird, dass dabei der teleologischen Ausrichtung besondere Bedeutung beizumessen ist.

Uni GE: La notion d'illicéité n'est pas clairement définie à l'art. 46 AP. Cela la prive de l'essentiel de son utilité en tant que limite posée à la responsabilité des sujets de droit. Le „fait dommageable“ est une notion floue si elle ne vise pas le comportement personnel qui est à l'origine du dommage. L'illicéité gagnera en précision si elle n'est pas étendue à toutes les hypothèses de responsabilité, y compris la responsabilité pour risque (art. 50 AP) ou dans les entreprises (art. 49a AP; voir infra C), mais qu'elle est limitée au comportement personnel de l'auteur du dommage. Le choix de l'avant-projet qui consiste à retenir une définition différente de l'illicéité selon qu'elle vise le comportement d'une personne (art. 46 al. 2 AP) ou un cas de responsabilité objective (art. 46 al. 1 AP), n'est pas heureux.

La clé du système est la distinction entre le dommage que doit supporter la victime selon l'adage casum sentit dominus et celui qu'elle peut faire supporter par autrui. Le critère de l'illicéité ne peut pas apporter de réponse générale qui soit claire et prévisible. Est déterminant le fait que le