Rapporto sui risultati

Consultazione 2000/27: Legge federale sulla revisione e l'unificazione del diritto della responsabilità civile (Legge sulla responsabilità civile) · 452 pagine

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rechtsexperten salopp und unbegründet vorgetragenen Vorwürfe gegen ein „diffuses und undifferenziertes Verursacherprinzip“ überzeugen nicht. Die Verwaltungs- und Verwaltungsgerichtspraxis hat sehr wohl differenzierte Verursacher- und Störerkriterien erarbeitet, die den angeblich rechtspolitisch anerkannten Verantwortlichkeits- und Zurechnungskriterien in keiner Weise nachstehen. Die bisherige Regelung mit dem nachträglichen Rechtsschutz hat sich jedenfalls bewährt und ist deshalb unbedingt beizubehalten. Deshalb ist in diesem Punkt Variante 1 abzulehnen und Variante B vorzuziehen, welche die geltende Bestimmung über die Kosten von Sicherungs- und Behebungsmassnahmen beibehält. Die vorgesehene „Privatisierung“ bzw. „Zivilisierung“ der Kostenerhebung ist zweifelsohne mit erheblichen zusätzlichen Prozess- und Anwaltskosten verbunden, die viel besser in die entsprechenden Sicherungs- und Behebungsmassnahmen investiert werden.

Aus den gleichen Gründen ist Art. 54 GSchG beizubehalten. Es ist eine falsche Tendenz, ein bisher eingespieltes, rasches, einfaches, klares und kostengünstiges Verwaltungsverfahren betreffend den Kostenersatz für Sicherungs- und Behebungsmassnahmen zu Gunsten einer „zivilisierten“ Lösung aufzugeben, die kostenintensiv, langatmig und im Ergebnis überhaupt nicht besser sein wird.

TG: Wie bereits in den Bemerkungen zu Art. 45d VE dargelegt, erübrigt sich eine besondere Haftpflichtnorm im USG keineswegs. Es ist überdies nicht sinnvoll, eine auf erheblichen politischen Druck eingeführte und erst seit 1997 geltende Bestimmung wieder aufzuheben. Auch kommt einer besonderen Haftpflichtnorm in der Umweltschutzgesetzgebung neben der rechtlichen Funktion eine sehr wichtige präventive Wirkung zu, auf die nicht verzichtet werden sollte.

Organisationen / organisations / organizzazioni

SBV: Wir beantragen, den Wortlaut von USG Art. 59 unverändert beizubehalten. Wir verweisen auf unsere Stellungnahme zu VE Art. 45d, Ersatz von Umweltschäden.

Uni GE: La variante A non seulement renvoie la réglementation sur la responsabilité de l'art. 59a LPE aux dispositions générales de l'art. 50 AP, mais supprime la "responsabilité" particulière de l'art. 59 LPE. Cette modification répond peut-être à des critiques qui ont été adressées à cette disposition dans la mesure où elle visait aussi bien un perturbateur par comportement qu'un perturbateur par situation. Néanmoins, pour les motifs indiqués ci-dessus (cf. ad art. 50 CO), la responsabilité du perturbateur par situation (détenteur non exploitant) peut se justifier.

Le principal inconvénient de la variante A résulte toutefois du fait qu'elle remplace une prise en charge des frais engagés par la collectivité pour faire face à des pollutions imminentes ou déjà survenues selon une procédure administrative, reposant sur une décision des services compétents, par une procédure de mise en œuvre de la responsabilité devant les tribunaux civils. Les remarques qui suivent valent également pour les modifications de la LRCN et de la LEaux qui vont dans le même sens (abrogation de l'art. 54 LEaux). On peut douter que le recours à l'action en responsabilité soit plus avantageux pour l'administration ou l'administré en