Rapporto sui risultati

Consultazione 2002/17: Unificazione della procedura civile (Codice di procedura civile svizzero) · 956 pagine

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unter Druck geraten werden, beispielsweise weil Banken bei der Kreditvergabe sogleich die Anerkennung der unmittelbaren Vollstreckung in einer Urkunde verlangen würden.

SO: Wir lehnen die Einführung einer "vollstreckbaren öffentlichen Urkunde" ins Schweizerische Recht aus Gründen des Schutzes der schwächeren Wirtschaftsparteien, namentlich kleiner und mittlerer Unternehmen, entschieden ab.

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FSA: La FSA salue l’introduction projetée dans la LPC d’une procédure permettant l’exécution des titres authentiques. Elle considère toutefois que ceux-ci ne doivent pas faire l’objet d’un traitement privilégié par rapport aux décisions judiciaires. Or, tel est le cas selon l’avant-projet puisque le créancier au bénéfice d’un titre authentique muni de la clause d’exécution peut requérir la saisie ou la notification de la commination de faillite sans poursuite préalable.

Il conviendrait dès lors de mettre jugements civils et titres authentiques exécutoires sur un pied d’égalité et de prévoir en particulier que ceux-ci constituent un titre à la mainlevée définitive. Ce système permettrait de se passer de la délivrance de la clause d’exécution par l’officier public, ce qui paraît préférable puisque celui-ci n’est évidemment pas en mesure de statuer sur l’exigibilité de la dette et les autres conditions d’exécution au terme d’une procédure contradictoire; contrairement au juge de la mainlevée qui peut être amené à procéder à cet examen par exemple en présence d’un jugement conditionnel.

Uni ZH: Eine echte Neuerung nach ausländischem Vorbild bringt der Vorentwurf mit der sogenannten vollstreckbaren Urkunde. Die Einführung dieses Instituts ist grundsätzlich zu begrüssen, da es im Sinne liberal verstandener Rechtsstaatlichkeit die Gestaltungsmöglichkeiten der Parteien erweitert. Art. 337 Abs. 2 Vorentwurf beachtet die daraus womöglich für schützenswerte besonderer Gruppen resultierender Gefahren in ausreichender Weise. In dem Bemühen, mit Blick auf Art. 50 LugÜ ein Instrument zu schaffen, welches auch für das Ausland erkennbar eine tatsächlich unmittelbar vollstreckbare Urkunde darstellt, ist das Verfahren zur Vollstreckung hier jedoch unschlüssig, umständlich und unübersichtlich geworden. Insbesondere tritt das Verfahren zur Vollstreckung vollstreckbarer Urkunden völlig aus der Tradition des schweizerischen Vollstreckungsrechts heraus, was zu wesentlichen Wertungswidersprüchen führt; es ist vor allem nicht einzusehen, warum durch den nun vorliegenden Regelungsvorschlag die vollstreckbare Urkunde sogar gegenüber dem rechtskräftigen Urteil privilegiert wird, weil hier anders als beim rechtskräftigen Urteil kein SchKG-Einleitungsverfahren erforderlich ist. In der Sache kann es nur darum gehen, die vollstreckbare Urkunde im Zwangsvollstreckungsverfahren dem rechtskräftigen Urteil anzunähern; keinesfalls kann die (nicht rechtskraftfähige) vollstreckbare Urkunde weitergehende Wirkungen haben als das rechtskräftige Urteil.

Vor diesem Hintergrund wäre es im Bereich der Geldforderungen (auch mit Blick auf Art. 50 LugÜ) lediglich erforderlich, öffentliche Urkunden, welche den Erfordernissen des neuen Rechts (insbesondere Unterwerfung unter die sofortige Vollstreckbarkeit) entsprechen, schlicht zu definitiven Rechtsöffnungstiteln zu erklären. Damit wäre das Ziel erreicht, auch in der Schweiz ein ausländischem Vorbild entsprechendes Instrument zu schaffen und die Systematik des traditionellen schweizerischen Zwangsvollstreckungsrechtes gewahrt.