Rapporto sui risultati
Consultazione 2004/103: Legge federale sull'introduzione dell'iniziativa popolare generica e revisione della legislazione federale sui diritti politici · 203 pagine
Fedlex · Rapporto sui risultati · Pagina 133Fedlex · Rapporto sui risultati
Bundeskanzlei: Volksrechtsreform und Revision BPR. Vernehmlassungsergebnisse 2004/05 p. 133/203 Chancellerie fédérale: Réforme des droits populaires et révision de la LDP. Résultats de la consultation
Cancelleria federale: Riforma dei diritti politici e revisione della LDP. Risultati della consultazione
berechtigter, als es hier einzig um unterschiedliche Auffassungen über die Frage geht, wie eine allgemeine Volksinitiative im konkreten Fall umgesetzt werden soll. Die politische Bedeutung des Entscheides für die eine oder andere Variante dürfte in der Regel nicht sehr gross sein – jedenfalls nicht so gross, dass es gerechtfertigt wäre, hier das Volk und die Stände als 'Schiedsrichter' aufzubieten. Abgesehen davon hat die im Vorentwurf vorgesehene Lösung den Nachteil, dass die Bundesversammlung die Möglichkeit verliert, den Stimmberechtigten einen Gegenvorschlag zu unterbreiten – die beiden Fragefelder auf dem Stimmzettel sind ja bereits mit dem Umsetzungserlass des Nationalrates und jenem des Ständerates besetzt. (…) – Das Parlamentsgesetz hat ein Verfahren vorzusehen, das zur Einigung der beiden Kammern über die Frage der Umsetzung einer allgemeinen Volksinitiative führt. Beispielsweise könnte das dadurch erreicht werden, dass eine Einigungskonferenz die Kompetenz erhielte, bei Uneinigkeit der beiden Räte den Stichentscheid zu treffen. – Abgesehen von dieser eher inhaltlich begründeten Kritik an Art. 104 Abs. 4 VE ParlG bleibt das Verhältnis der genannten Bestimmung zu Art. 73a Abs. 2 Bst. b VE-BPR, wonach die Bundesversammlung auf ihre frühere Zustimmung zu einer allgemeinen Volksinitiative zurückkommen kann, unklar." (ZH)
389. "Es wird nicht einfacher." (NW)
390. "Dans l'hypothèse prévue à l'article 104, alinéa 4 AP-LParl, que se passerait-il
en cas de recours au Tribunal fédéral ? Les actes adoptés par les deux conseils pourront-ils faire l'objet d'un recours ? Que se passerait-il si l'un seulement était contesté et que le Tribunal fédéral admette le recours ? Et qu'en serait-il si, dans son arrêt, le Tribunal fédéral remettait également en cause le contenu du projet non contesté ? Ces diverses questions nous paraissent également devoir faire l'objet d'une réglementation. On relève en outre que, dans cette situation, le Tribunal fédéral pourrait être amené à arbitrer le conflit entre les deux Chambres fédérales, ce qui pourrait le placer dans une situation délicate." (VD)
391. "Diese Bestimmungen sind klar zu kompliziert und müssen vereinfacht
werden. National- und Ständerat sollten eigentlich in der Lage sein, sich auf einen gemeinsamen Umsetzungserlass zu einigen, so wie dies bei Bundesgesetzen ebenfalls der Fall ist. Notfalls ist eben eine Einigungskonferenz einzuberufen. Zudem dürfte die Stimmbürger nicht die Frage nach der Umsetzung an sich, sondern vielmehr die Auswahl zwischen einem Umsetzungserlass und einem Gegenentwurf interessieren." (SVP)
392. Betr. CSP vgl. die Bemerkungen zu Ziff. 11 hiervor!
393. "L'alinéa 4 est un autre bel exemple de risque d'impasse avec la nouvelle
initiative populaire générale. Le citoyen sera bien emprunté, lorsqu'il devra choisir entre le projet du Conseil national et celui du Conseil des Etats …" (CP)