Rapporto sui risultati
Consultazione 2004/103: Legge federale sull'introduzione dell'iniziativa popolare generica e revisione della legislazione federale sui diritti politici · 203 pagine
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Bundeskanzlei: Volksrechtsreform und Revision BPR. Vernehmlassungsergebnisse 2004/05 p. 26/203 Chancellerie fédérale: Réforme des droits populaires et révision de la LDP. Résultats de la consultation
Cancelleria federale: Riforma dei diritti politici e revisione della LDP. Risultati della consultazione
1 Gesamtbeurteilung Positiv Negativ Avis global Positif Négatif Valutazione globale Positiva Negativa
14 Haben Sie zusätzliche Kantone/Cantons/ Kantone/Cantons/ Revisionsanliegen? Wenn ja: Welche Cantoni Cantoni
und mit welcher Begründung? AI: Auf BV-Revi- 2 BE, LU, NW, FR,11
sion zurückkom- SO, BS, AR, SG,
men und sie NE, GE, JU
wieder aufheben;
VD: art. 104, 4e
al., LParl
NE: préciser l'art.
74b, LDP.
Souhaiteriez-vous que la révision Parteien/Partis/ Parteien/Partis/
inclue d’autres aspects ? Si oui, Partiti Partiti
lesquels et pour quelles raisons ? 0 FDP, LPS, EDU3
Vi sono altri ambiti in cui auspicate Wirtschaft/Eco- Wirtschaft/Ecomodifiche? Se sì, quali e per quali nomie/Economia nomie/Economia motivi? 0 SGV, CP2
Uebrige/Autres/ Uebrige/Autres/ Altri Altri 00
Total/Totale 2 Total/Totale16
Begründungen/Motivations/Motivazioni
88. "L’avant-projet proposé semble avoir tenu compte de l’essentiel, voire de tous les
aspects qui devaient trouver une concrétisation légale en raison des nouvelles dispositions constitutionnelles acceptées le 9 février 2003." (FR)
89. "In den Erläuterungen zum Vorentwurf zu einem Bundesgesetz über die Einführung
der allgemeinen Volksinitiative wird in A334 Abs. 3 die Auffassung vertreten, mit der neuen Beschwerdemöglichkeit könne eine Missachtung der Behandlungsfrist durch die Bundesversammlung in gleicher Weise geltend gemacht werden wie eine Rechtsverweigerung oder Rechtsverzögerung durch kantonale Organe mit der Stimmrechtsbeschwerde. Eine Beschwerdemöglichkeit bei Rechtsverzögerung ist zur Sicherstellung der Umsetzung der allgemeinen Volksinitiative unabdingbar. – Aufgrund der sehr unterschiedlichen gesetzlichen Grundlagen scheint es uns aber ungewiss, ob das Bundesgericht die neue Beschwerdemöglichkeit in Analogie zu seiner Rechtsprechung zur Stimmrechtsbeschwerde auch für Fälle der Rechtsverweigerung oder Rechtsverzögerung eröffnen würde. Art. 85 lit. a OG spricht sehr allgemein von Beschwerden betreffend die politische Stimmberechtigung und kann damit problemlos auch auf Beschwerden wegen Rechtsverweigerung oder Rechtsverzögerung bezogen werden. Die einschlägigen Bestimmungen des VE OG (Art. 15 Abs. 3 lit. a und Art. 83a Abs. 1) hingegen erwähnen nur Beschwerden gegen Erlasse der Bundesversammlung und scheinen daher ihrem Wortlaut nach Rechtsverweigerungsbeschwerden oder Rechtsverzögerungsbeschwerden gerade auszuschliessen. – Es empfiehlt sich daher unserer Ansicht, nicht darauf zu vertrauen, dass sich die Bundesgerichtspraxis analog zu derjenigen zur Stimmrechtsbeschwerde entwickeln wird, sondern die Möglichkeit, gegen eine Missachtung der Fristen für die Behandlung von allgemeinen Volksinitiativen durch die Bundesversammlung Beschwerde zu führen, im Gesetz ausdrücklich zu verankern." (BS)