Rapporto sui risultati

Consultazione 2004/77: Nuova impostazione della perequazione finanziaria e dei compiti NPC · 330 pagine

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Vernehmlassung NFA 7. Öffentliche Finanzen

auf Bundesebene verbindlich geregelt werden soll. Zu Art. 20a Abs. 4 SuG soll sodann abgeklärt werden, ob Programmvereinbarungen nicht allgemein als Verfügungen qualifiziert werden können, damit die Städte und Gemeinden zumindest über ein verbindliches Rechtsmittel verfügen.

Nach Auffassung des Regierungsrates führt die NFA zu einer Überprüfung und allenfalls Neuordnung der Aufgabenverteilung zwischen Kanton und Gemeinden. Aus diesem Grund erscheint es verfrüht, in einem Bundesgesetz einheitliche Vorgaben für 26 Kantone zum Umgang mit den Gemeinden und deren finanzieller Beteiligung zu verlangen. Statt den Kantonen im Sinne der NFA mehr Möglichkeiten zu geben, die Aufgabenerledigung besser auf die kantonalen Verhältnisse anzupassen, würde der Bund ihren föderalistischen Spielraum einschränken und so auch in die verfassungsrechtlich garantierte Organisationsautonomie der Kantone eingreifen (vgl. Art. 46 Abs. 2 BV).

Kanton Bern Die vorgeschlagenen Änderungen im Subventionsgesetz gehen in die richtige

Richtung. Zudem trifft es zu, dass die Vermischung von Anreiz- und Umverteilungszielen bei einem Finanzausgleich oder bei einem Subventionssystem zu Fehlanreizen führt, welche ineffizientes Handeln fördern können. Die Bestrebungen des Bundes, im Subventionsgesetz das Bemessungskriterium der kantonalen Finanzkraft zu eliminieren, sind aus der Sicht des Regierungsrates sachlich korrekt.

Kanton Luzern Stimmt der Neuregelung zu.

Kanton Uri Es wird als richtig erachtet, dass die Stellung der Gemeinden als Leistungserbrin-

ger im Subventionsgesetz präzisiert wird.

Kanton Obwalden Es wird als richtig erachtet, dass die Stellung der Gemeinden als Leistungserbrin-

ger im SuG präzisiert wird.

Kanton Nidwalden Erklärt sich mit den vorgesehenen Änderungen einverstanden.

Kanton Glarus Ist mit den anvisierten Änderungen im SuG einverstanden. Die spezifischen An-

liegen der Städte und Gemeinden sind stärker zu berücksichtigen; vor allem dann, wenn die Programmvereinbarungen zwischen Bund und Kantonen abgeschlossen werden, die Städte oder die Gemeinden aber die Leistungserbringer sind.

Canton de Fribourg Le Conseil d’Etat approuve les principes généraux dictant les modifications envi-

sagées de la Loi fédérale sur les aides financières et les indemnités (Loi sur les subventions, LSu) et accueille favorablement les principaux instruments retenus (conventions-programmes entre la Confédération et les cantons, programmes pluriannuels, subventions globales et forfaitaires). Au-delà de cette appréciation générale positive, le Conseil d’Etat émet des réserves quant aux modifications de la LSu qui interfèrent directement sur l’organisation interne des cantons. L’art. 19 al. 2 et l’art. 20a al. 4 sont plus particulièrement visés. Ils touchent à l’autonomie organisationnelle des cantons et à leur souveraineté. Chaque canton devrait notamment pouvoir déterminer par lui-même les procédures de consultation qui s’appliquent à ses problématiques internes. En ce sens, la deuxième phrase de l’art. 19 al. 2 LSu ne paraît pas indispensable, ce d’autant plus que l’art. 19 al. 3 LSu garantit aux communes une protection suffisante de leurs intérêts. Les dispositions de l’art. 19 al. 2 risquent également, si elles devaient être appliquées,

d’engendrer un allongement et une complexification des procédures, qui va à l’encontre des objectifs de la RPT. L’art. 20a al. 4 interfère aussi de façon exagérée sur les compétences des cantons dans l’organisation de leurs relations financières avec les communes.

Ces remarques rejoignent les préoccupations exprimées par le canton de Fribourg dans le cadre des consultations organisées par la Conférence des gouvernements cantonaux (CdC) au sujet de l’Accord-cadre intercantonal (ACI). Le Conseil d’Etat a fait part à ces occasions de diverses réserves quant à l’introduction dans l’ACI de dispositions ayant trait aux relations intracantonales, entre le canton et les communes. La problématique de la fixation à l’échelle supracantonale de dispositions dictant les solutions à mettre en place au niveau intracantonal se retrouve dans la modification proposée de la LSu.

Kanton Solothurn Der Bund soll sich hauptsächlich auf das Verhältnis Bund-Kantone beschränken.

Der "Durchgriff" schafft nur innerkantonale Probleme.

Kanton Basel-Stadt Die vorgeschlagenen Änderungen werden begrüsst.

Kanton Basel- Es wird die Auffassung vertreten, dass das interkantonale Konsultationsverfahren Landschaft zwischen Kanton und Gemeinden im Falle der Erarbeitung von Programmverein-

barungen von den Kantonen selber zu regeln ist. Dies sei eine kantonale Aufgabe, die keiner Regelung im eidgenössischen Subventionsgesetz bedürfe.

Kanton Appenzell Ist mit den Änderungen im SuG einverstanden, sofern die Änderungen den Ziel-Ausserrhoden setzungen der NFA entsprechen.

Kanton St.Gallen Stimmt der Neuregelung zu.

In Bezug auf die Übergangsprobleme wird Handlungsbedarf auf kantonaler Ebene gesehen, vor allem für die noch nicht begonnen Projekte, für die aber eine Zusicherung des Bundes vorliegt. Damit diese Projekte erfasst und schnellstmöglich umgesetzt werden können, sollte eine Übersicht erstellt werden und die Gemeinden anschliessend dazu aufgefordert werden, diese Projekte in der Übergangszeit zu realisieren. Diese Übergangszeit sollte grosszügig ausgelegt sein.

Kanton Graubünden Es wird als richtig erachtet, dass die Stellung der Gemeinden als Leistungserbrin-

ger im SuG präzisiert wird.

Kanton Aargau Stimmt der Neuregelung zu.

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