Rapporto sui risultati

Consultazione 2009/20: Revisione urgente della legge federale sull'assicurazione malattie (LAMal) · 54 pagine

Fedlex · Rapporto sui risultati · Pagina 40Fedlex · Rapporto sui risultati

Was für uns wichtig ist sind berechenbare, nachhaltige Massnahmen, die man in Zukunft umsetzt. Die Pharmaindustrie ist hier bereit, obwohl die KVG-Revision gescheitert ist, einen sinnvollen Preisüberprüfungsrhythmus einzuführen, damit solche Ausreisser gegenüber dem vergleichbaren Ausland nicht mehr stattfinden. Wir sind der Überzeugung, dass bei neuen Indikationen eine WZW-Überprüfung stattfinden sollte. Aber selbstverständlich kann eine neue Indikation nicht automatisch eine Preissenkung auslösen, weil diese mit hochwertigen und sehr teuren klinischen Studien erforscht werden müsste.

Ein letzter Punkt, wir glauben dass der Generikagebrauch in der Schweiz durchaus noch mehr Potenzial hat. Wir sehen auch hier im Vergleich Originalpräparate Ausland und Generika Ausland – vergleichbares Ausland wie Deutschland – noch Handlungsbedarf, hier ist noch Sparpotenzial vorhanden.

Die Schweiz ist ein sehr wichtiger Standort für die Pharma mit einem wahrscheinlich höchsten Wertschöpfungsanteil im Bezug auf Arbeitsplätze. Der direkte und indirekte Beitrag der Industrie zum Volkseinkommen beträgt zurzeit gut das 5-fache der Ausgaben, die wir im Medikamentensektor vornehmen.

Ich möchte noch diesen Irrtum korrigieren, dass wir die Kaufkraft schwächen wenn man Prämien erhöht. Das ist nicht korrekt. Wir alle haben heute gerade jetzt eine Kaufkraft X. Die Frage stellt sich, wo geht die Kaufkraft hin. Wenn sie in das Gesundheitswesen geht, ist fast 90% der Wertschöpfung im eigenen Land, gut 20% der arbeitenden Bevölkerung arbeitet hier, d.h. es ist wahrscheinlich der grösste kaufkrafttreibende Faktor in der Gesamtbetrachtung des BIP. Bei einem neuen Auto sind es vielleicht 20% lokale Wertschöpfung, bei Auslandreisen nicht mal mehr 5%. Hier muss man gesamtvolkswirtschaftlich vorsichtig korrigieren und nicht einfach alles herausschneiden damit dann die wertvollen Arbeitsplätze verloren gehen.

Pascal Couchepin: Si j’ai bien compris, l’augmentation de 15% prévisible des primes est le meilleur programme d’impulsion qu’on peut avoir.

Susanne Clauss, SHV Schweizerischer Hebammenverband

Das Meiste wurde schon gesagt. Was uns fehlt ist in Art. 55b, die Mutterschaft. Sie gehen mit mir einig, dass wir eigentlich mehr Leistung möchten. Es wäre für die Hebammen jedoch ziemlich fatal, wenn dann die ambulanten Kosten, die daraus entstehen, sich auf die Tarife auswirken würden, da die Hebammen schon schlechte Tarife haben. Vor allem 10% ist für uns schwierig zu meistern.

Bei der Telefonberatung befürchten wir eine Qualitätseinbusse. Auch wir müssen uns ständig an die WZW-Formel halten. Wir möchten darauf hinweisen, dass Mutterschaft etwas ganz Spezielles ist und immer von Fachpersonen beraten sein sollte. Wir wünschen uns, dass das auch noch verankert wird.

Wir sind dankbar dafür, dass in Art. 64 die Mutterschaft ausgeklammert wurde.

Corinna Bisegger Schweizerisches Rotes Kreuz

Es war zu kurz für eine Organisation wie das SRK um eine offizielle Stellungnahme mitzubringen.

Zwei Überlegungen in Bezug auf zwei Gruppen, die gerne vergessen gehen. Es wurde schon angesprochen, dass es Menschen gibt, für die CHF 30.– sehr viel ist. Es ist beruhigend zu wissen, dass man dieses Geld von der Ergänzungsleistung zurückbekommen kann. Trotzdem die Bitte, diese Gruppe von Menschen zu berücksichtigen, wenn Sie die ganze Abwicklung regeln. Sei es mit Gutschriften oder mit vorangehender Befreiung, denn schon ein Vorschuss von CHF 30.– ist viel.

Beim Telefondienst wäre es eine gute Chance die Migrationsbevölkerung zu berücksichtigen. Indem sich Versicherer zusammenschliessen und einen Dienst anbieten, der die Betroffenen dazu anleitet das System in der Schweiz richtig zu nutzen. Z.B. nicht als erstes in den Notfalldienst zu gehen oder auch die Dienste früh genug in Anspruch zu nehmen, um nicht grosse Folgekosten zu verursachen.