Rapporto sui risultati
Consultazione 2009/20: Revisione urgente della legge federale sull'assicurazione malattie (LAMal) · 54 pagine
Fedlex · Rapporto sui risultati · Pagina 44Fedlex · Rapporto sui risultati
Es wäre für uns ganz wichtig. Wie z.B. Ende Mai was mit den Medikamentenpreisen passiert oder auch wohin es mit Managed Care geht. Es heisst auf S. 12 in den Vernehmlassungsunterlagen, «es liegen keine anderen auf die Kostenentwicklung wirkenden Massnahmen vor». Das stimmt mich nicht sehr zuversichtlich. Wir denken, es gibt Massnahmen, welche viel schneller umgesetzt werden könnten.
Rückfrage Pascal Couchepin: Welche Massnahmen zum Beispiel?
Sarah Stalder: z.B. Medikamentenpreise, Qualitätsstandards definieren und den Managed Care.
Pascal Couchepin: Wie kann man Managed Care schnell umsetzen?
Sarah Stalder: Ich denke in erster Linie an die Medikamentenpreise, wo ein sehr grosses Einsparungspotenzial liegt.
Kurz zu drei Punkten. Die Telefonische Beratung muss gekoppelt werden an ein Versicherungsmodell, welches den Versicherten finanzielle Anreize gibt. Für uns wäre das die Stärkung der Eigenverantwortung und nicht der Behandlungsbeitrag dient dieser Stärkung. Diesen Beitrag lehnen wir ab. Wir haben da auch schon verschiedene Voten dazu gehört.
Solidarität, längere Vertragsdauer: Diese können wir uns mit höheren Franchisen nicht vorstellen aber z.B. bei Managed Care. Es wäre eine Option, welche man dort anschauen könnte.
Zum Schluss Konjunkturmassnahmen, Prämienverbilligung für ein Jahr: Das können wir uns sehr gut vorstellen. Auch wegen den – wie es in den Unterlagen heisst – unerwarteten Verlusten an den Finanzmärkten. Darüber wurde heute fast gar nichts gesagt. Und ich denke, dass schuldet man der Bevölkerung.
Peter Seiler, Schweizerischer Verband für Seniorenfragen (SVS)
Die Rentner, die wir vertreten, leiden stark unter den stark steigenden KK-Prämien und dem immer höheren Anteil an Steuergeldern für das Gesundheitswesen. Die BVG-Renten bleiben sehr häufig hinter der allgemeinen Teuerung zurück. Ein ganz wesentliches Anliegen wäre, dass die Gesundheitskosten nicht wesentlich über der allgemeinen Teuerung liegen. Deshalb begrüssen wir Massnahmen, welche die Gesundheitskosten dämpfen und die Eigenverantwortung stärken.
Zu den einzelnen Punkten: Telefondienst der Versicherer, dieser scheint uns sinnvoll. Jedoch zwei Punkte aus der Sicht der Senioren: Es sollte möglich sein, dass auch Hörbehinderte oder Leute, die nicht so gut sprechen können, in einer Form davon profitieren können. Und das zweite, dass die Haftung bei allfälligen Behandlungsfehlern unkompliziert und ohne grossen juristischen Aufwand gelöst werden kann.
Zum Kostenmonitoring haben wir keine Bemerkungen.
Zu den Leistungsaufträgen für Spitalambulatorien: Dort würde es uns nützlich scheinen, wenn die Kantone auch bei Hausarztambulatorien im Spital Leistungsverträge anfordern könnten.
Zur Mindestdauer bei Franchisen: Wir sind dafür dass die Wahlfranchisen beibehalten werden. Wir finden auch, dass eine Mindestdauer von 2-3 Jahren sinnvoll ist, damit man nicht zu viel ausweichen kann.
Zum Behandlungsbeitrag von CHF 30.–: Ob das wirklich eine Kostensenkung bewirkt, da sind wir nicht sicher. Wenn man es macht, dann auf jeden Fall kostengünstig und einfach umgesetzt und dazu gehört auch der Gebrauch von Zahlungskarten.
Ganz generell scheint uns aber auch wichtig, dass man die Wirksamkeit dieser Massnahmen evaluiert, d.h. dass man in 2 oder 3 Jahren weiss, was diese gebracht haben.