Rapporto sui risultati

Consultazione 2009/20: Revisione urgente della legge federale sull'assicurazione malattie (LAMal) · 54 pagine

Fedlex · Rapporto sui risultati · Pagina 42Fedlex · Rapporto sui risultati

Fridolin Marty, economiesuisse

Vielen Dank, dass sich auch economiesuisse zu diesem Paket äussern darf. Ich möchte ein paar grundsätzliche Gedanken äussern. Economiesuisse teilt die Meinung des Bundesrates, dass das Gesundheitswesen in der Schweiz sich in einer ernsthaften Lage befindet. Anlass zur Sorge gibt vor allem auch der Finanzierungsschlüssel, der sich seit Jahren hin zu mehr Steuermitteln und mehr obligatorischen KK-Prämien verändert. Diese Entwicklung halten wir als schädlich, weil bei einem 55 Mia. Markt – der das Gesundheitswesen momentan ist – immer ein grösserer Teil stark durch diese Grundversicherung reguliert wird.

Pascal Couchepin: Wieviel ?

Fridolin Marty: Es sind inzwischen über 60%.

Pascal Couchepin : Nein, CHF 22 Mia. ungefähr.

Fridolin Marty: CHF 22 Mia. sind nur die Prämien, die KVG im engeren Sinn. Es kommen noch Steuermittel dazu und auch der Bund ist Leistungserbringer in gewissen Bereichen wie der Prävention.

Bezüglich der Dringlichkeit: Diese möchten wir in Frage stellen, auch wenn man das Paket betrachtet. Wir glauben dass diese vorgeschlagenen Massnahmen nicht auf diesem Weg hätten durchgeboxt werden müssen.

Zu den Massnahmen im Detail möchte ich mich nicht äussern. Aber grundsätzlich fällt auf, dass vor allem Kosten verschoben und wenige Kosten reduziert werden. Es gibt ein paar gute Ansätze, die, wenn man sie modifiziert, mehr in Richtung Managed Care gehen könnten. Ein Problem, dass wir in der obligatorischen Grundversicherung haben ist, dass insbesondere chronisch Kranke nicht in diese Managed Care-Modelle gehen. Deshalb greifen diese Modelle nicht so, wie sie eigentlich sollten.

Die erhöhte Steuerung der Kantone im spitalambulanten Bereich, das lehnt die Wirtschaft ab.

Bei den Prämienverbilligungen finden wir es sinnvoll, wenn es im Rahmen von Konjunkturmassnahmen diskutiert wird. Wir teilen aber die Ansicht der Kantone, dass hier das Problem besteht, dass man diese Prämienverbilligungen nur sehr schlecht oder mit grossen Opfern wieder abschaffen kann. Wir sind der Meinung, dass solche Massnahmen nur temporärer Natur sein dürfen.

Grundsätzlich befindet sich das Gesundheitswesen auf einem falschen Kurs. Es ist eigentlich der schlechtere Weg, wenn man jetzt versucht auf diesen Kurs kurzfristig Korrekturen anzubringen. Man sollte vielmehr das Schiff neu ausrichten. Ich kann hier noch zwei Stichworte dazu liefern: Das Gesundheitswesen bedarf höherer Transparenz, insbesondere Qualitätstransparenz. Auf dieser Basis müssen wir versuchen, einen Leistungswettbewerb zu installieren, damit es nicht nur ein Kostenwettbewerb ist, sondern auch die Leistungen in Betracht gezogen werden.

Monika Dusong, fédération romande des consommateurs

J’aimerais d’abord vous dire notre irritation sur la procédure de consultation un peu à la hussarde qui nous rend impossible toute concertation démocratique au sein de nos bases et je le regrette. Je constate aussi que l’urgence à généré une certaine formulation vague des textes de loi, qui soulève beaucoup de questions et il y a encore trop d’imprécisions à ce sujet. Nous assistons donc à un exercice de pompiers et comme cela à été dit par la représentante de l’AVIVO, on n’est qu’à moitié surpris. La situation reflète une volonté politique, il faut juste ce le rappeler. On voulait que les assureurs fassent des pertes pour diminuer les réserves qui étaient à un niveau trop élevé. Je crois qu’il ne faut pas pleurer aujourd’hui pour dire qu’il faut rattraper. Maintenant si les primes ont été trop basses, il faut les rattraper jusqu’à ce que le niveau de réserve soit atteint, mais pas au delà. Il s’agit de voir comment les réserves peuvent être rattrapées. N’oublions quand même pas qu’on passe comme chat sur braise sur les pertes qui ont été enregistrés au niveau des réserves pas forcement réelles mais des pertes au niveau des bilans. Parce que les papiers valeurs peuvent être bilancés au niveau le plus bas historiquement. Donc même si la bourse ou les marchés financiers se relèvent, les assurés n’auront rien de ce fait là.