Rapporto sui risultati

Consultazione 2013/146: Ordinanza sull'adeguamento delle strutture tariffali nell'assicurazione malattie · 84 pagine

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Hinweise, Kritiken, Vorschläge, Anträge Verfasser Observations, critiques, suggestions, propositions Auteurs Osservazioni, critiche, suggerimenti, proposte Autori

Haus- und Altersheimbesuche und kommen finanziell knapp über die Runden. Ich bin

Ihnen dankbar, wenn Sie sich für die vorgeschlagene Tarmedänderung einsetzen.

Der bundesrätliche Tarifeingriff ist eine gute Sache! Bucher Eine Stärkung der medizinischen ärztlichen Grundversorgung ist nicht nur wünschens- De Garis wert und möglicherweise entscheidend, um diesen Berufsstand noch zu „retten“ son-

dern auch längst fällig! Die vorgeschlagene Methode ist aber vom Prinzip her falsch!

Sollen wir „bessergestellt“ werden zulasten unserer Berufskollegen, welche vom glei-

chen Problem betroffen sind, wenn auch auf einem anderen Niveau? Vielmehr sollte bei

der Entgeltung unserer Leistungen endlich ehrlich gehandelt werden und diese auf ein

Niveau angehoben werden, welches dem vergleichbarer Berufsgruppen (bzgl. Dauer

der Ausbildung, Verantwortung, Stellenwert für die Bevölkerung etc.) entspricht!

Als Grundversorger in einer modern organisierten Praxis im ländlichen Gebiet des Kan- Fischer tons Aargau (…) ist es mir aber ein Anliegen, dem Bundesrat für den Mut zu gratulieren,

in die verfahrene und zu Ungunsten der Grundversorger verschleppte Tarifdiskussion

einzugreifen. Die geplante Einführung einer neuen Tarifposition für die Grundversorger

sorgt endlich für eine angemessene Angleichung der seit Jahren auseinander driftenden

Einkommen unter den frei praktizierenden Ärzten. Besonders hervor zu heben ist die er-

wünschte Verbesserung der ärztlichen zu Lasten der technischen Leistungen.

Dieser Tarifeingriff darf auf keinen Fall Auswirkungen auf den Psychiatrie-Tarif haben im Fromm Sinne, dass wir PsychiaterInnen in der Folge weniger für unsere Leistungen erhalten

würden. Wir sind an den jetzigen Tarif gebunden, der zur Folge hat, dass unsere Ein-

kommen am unteren Ende der Liste stehen.

Die Stärkung der persönlich erbrachten ärztlichen Leistung ist in Anbetracht ständig Grosse steigender Lebenshaltungskosten notwendig und angebracht. Dies „kostenneutral“ zu

tun, indem technische Leistungen abgewertet werden, birgt Schwierigkeiten. Der medi-

zinisch-technische Fortschritt ermöglicht zum Beispiel, dass zeitaufwändige Untersu-

chungen oder auch Behandlungen für den Patienten schonender oder auch in kürzerer

Zeit durchgeführt werden können. Die Kürzung der Entlohnung technischer Leistungen

würde also automatisch zu einem Investitionsstau in den Praxen und in der Folge zu ei-

ner Verschlechterung der Versorgung der Patienten führen.

Für mich als selbständigen, nur über die Grundversicherung abrechnenden, nicht-ope- Hostettler rativ tätigen Augenarzt bedeutete der vorgeschlagene Eingriff in den TARMED eine Um-

satzeinbusse von 4 bis 5%, was sich in einer Reduktion des Einkommens um gut 8%

niederschlagen würde.

(...) halte ich es für nötig darauf hinzuweisen, dass auch Spezialärztinnen intellektuelle

Leistungen erbringen, über deren Aufwertung ebenfalls nachgedacht werden sollte. In-

sofern könnte vielleicht eine Erhöhung der AL über alle Bereiche des TARMED mit einer

Reduktion der TL ebenfalls über alle Bereiche des TARMED zu einer gewünschten,

aber dennoch ausgewogenen Umverteilung der Umsätze führen.

(…) befürworte ich eine Aufwertung des Patientengesprächs gegenüber der techni- Kloter schen Leistung unbedingt. Ich plädiere in diesem Zusammenhang aber unbedingt für

eine differenzierte Ausarbeitung geeigneter Massnahmen.

Comme la plupart de ceux avec qui j’ai pu m’en entretenir, je souscris sur le fond à la Papaloïzos nécessité de revaloriser la médecine de premier recours, tout en étant sceptique tant

sur la définition même de la médecine de premier recours que sur le bien-fondé de pas-

ser obligatoirement par elle avant le spécialiste.

Je ne sais pas quels engagements vous avez pu prendre, mais je suis convaincu que

c’est une mauvaise route et que vous devriez oser en changer. Un changement de pa-

radigme beaucoup plus profond est nécessaire pour pourvoir des soins de qualité et en

maîtriser les coûts – ce qui n’a rien à voir avec la neutralité des coûts, concept éculé,

qui ne sert qu’à camoufler des intérêts bien gardés.

La révision en cours du Tarmed devrait amener une meilleure visibilité et plus de trans-

parence grâce à la simplification qui en constitue le coeur.

Es befremdet mich, dass der Bundesrat noch vor der geplanten Gesamtrevision des Reber Tarmed in den Tarmedtarif eingreifen will ohne die wirtschaftlichen Konsequenzen für

alle beteiligten Leistungserbringer, Patienten und Versicherer ausreichend abgewogen

zu haben. Der Tarifeingriff wird möglicherweise die Grundversorger selber nicht ausrei-

chend besser stellen, da sie mit einigen Tarifkorrekturen (z.B. im Röntgentarif) selber