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Vernehmlassung 1997/8: Alpenschutzartikel · 80 Seiten
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Umsetzung des Alpenschutzartikels, Vernehmlassung Seite 49
Diese vorteilhaften ökologischen Auswirkungen stellen einen massgebenden Beitrag an die nachhaltigeEntwicklung im AJpengebiet dar. Somit entspricht das Umsetzungskonzept zum Alpenschutzartikel auch den Zielsetzungen der Alpenkonvention.48)
Durch die Anlastung der ATA am Scheitelpunkt der Alpenübergängeist sichergestellt, dass die Einführung der ATA auf den Alpentransitstrassen nicht zu einer Verkehrsverlagerung zurück auf die Kantonsstrassen und damit durch die engen Bergdörfer hindurch führt. Des weiteren dürfte es gemäss ersten Abklärungen nicht zu Verkehrsverlagerungen auf nicht gebührenpflichtigeAlpenpässe wie beispielsweise den Lut(manier, den Splügen oder den
Julier/Maloja kommen.49)Die Änderung des Modal Splits bewirkt eine Entlastung der
Anwohner entlang der Transitkorridore in der gesamten Schweiz.
Einzelne Regionen werden a priori wirtschaftlich leicht benachteiligt. Mittels Kompensationsmassnahmen wird aber verhindert, dass dadurch den Zielen der Raumplanungnach einer dezentralen Konzentrationder Besiedelung widersprochen wird.
48 Alpenkonvention: Internationale Rahmenkonvention zum Schutz der Alpen. 1991 von der Schwelz unterzeichnet. Ratifikation in Vorbereitung.
49 So11te sich dies nicht bewahrheiten, so hat der Bundesrat die Kompetenz, die ATA auf zusätzliche Alpenübergänge auszudehnen.