Ergebnisbericht
Vernehmlassung 2001/2: Bundesgesetz über den elektronischen Geschäftsverkehr · 255 Seiten
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Parteien / Partis politiques / Partiti politici
FDP Der im vorgeschlagenen Text gemachte Bezug auf die bisherigen ÑAbs‰tze 1 ñ
4ì ist wohl versehentlich erfolgt, gibt es doch bis anhin nur deren 3.
SVP Auch hier ist keine Korrektur vonnˆten. Bereits beim Erlass des jetzigen Art. 6a
hat der Gesetzgeber die Dienstleistung wohl bewusst ausgeklammert.
Bei der Zustellung einer Dienstleistung handelt es sich n‰mlich nicht um eine unmittelbare Entreicherung des Absenders, und es verbleibt in der Regel eine Kopie der Dienstleistung oder die f¸r die Dienstleistung aufgewendete Arbeit beim Absender. Deshalb ist heute ein Aktivwerden in Bezug auf eine irrt¸mlich zugestellte Dienstleistung nicht nˆtig. Mit der vorgesehenen Korrektur w¸rde sich dies jedoch ‰ndern.
Interessierte Organisationen / Organisations intÈressÈes / Organizzazioni interessate
acsi Riteniamo molto positivo il fatto che questo articolo faccia esplicito riferimento
anche ai servizi. Si tratta in effetti di un settore in forte espansione anche nel commercio elettronico.
economiesuisse Die vorgeschlagene generelle Gleichstellung von unbestellten Dienst-
leistungen mit unbestellten Sachen lehnen wir ab. Wie die Schweizerische Bankiervereinigung in der Ihnen direkt zugegangenen Stellungnahme ausgef¸hrt hat, w¸rde die extensive Anwendung zu unabsehbaren und wohl auch nicht gew¸nschten Konsequenzen f¸hren.
FEA Hier ist keine Korrektur nˆtig. Wer Dritten eine unbestellte Dienstleistung anbie-
tet, befindet sich im Bezug auf seine Rechtslage eo ipso in der gleichen Situation wie der Anbieter einer Sache. Die wˆrtliche Nennung in einer besonderen Bestimmung ist daher nicht nˆtig.
kf Im neuen Absatz 4 kann logischerweise nur auf die vorhergehenden Abs‰tze 1
ñ 3 verwiesen werden und nicht auf den Absatz 4.
kf: Die Abs‰tze 1 ñ 3 finden sinngem‰ss......
KPMG Líavant-projet propose de complÈter le texte actuel de líarticle 6a CO pour
que celui-ci síapplique Ègalement ‡ la fourniture des services non commandÈs. Sur la forme, un tel complÈment nÈcessite que la note marginale soit Ègalement complÈtÈe pour ne plus se limiter ‡ ´líenvoi de choses non commandÈesª.
Par ailleurs et sur le fond, nous approuvons líapplication par analogie de líarticle 6a aux services. Ceci permettra notamment díÈviter toute discussion sur le point de savoir si dans un cas particulier líon se trouve en prÈsence díun bien ou díun service. Ceci Ètant, líapplication de líalinÈa 3 ‡ des biens ou services non commandÈs reÁus par voie de courrier Èlectronique nous paraÓt problÈmatique. En effet, compte tenu de la plÈthore de courriers Èlectroniques qui circulent, il nous paraÓtrait illusoire díattendre du rÈcipiendaire díun bien ou díun service Èlectronique reÁu par erreur quíil en informe líexpÈditeur. Par ailleurs, les motifs qui ont conduit ‡ líorigine ‡ líadoption de cette disposition ne nous paraissent pas exister en cas de courrier Èlectronique.