Ergebnisbericht

Vernehmlassung 2002/17: Vereinheitlichung des Zivilprozessrechts (Schaffung einer gesamtschweizerischen Zivilprozessordnung) · 956 Seiten

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TI: Il progetto propone una soluzione differente rispetto a quella attuale (art. 302

CPC-Ti: tra i 100 e i 200'000.- fr. direttamente in appello con accordo delle parti, sopra i 200'000.- fr. senza accordo di una parte).

Il progetto prevede infatti sempre l'accordo delle parti, allo scopo di evitare che ad una parte possa essere imposta la perdita di un grado di giurisdizione (insita nella proposizione di una causa direttamente in appello).

In questo senso, la novità legislativa è senz'altro da approvare.

VS: La possibilité de proroger la compétence à raison de la matière auprès de

l'instance cantonale n'est pas opportune; il ne semble pas optimal de prévoir que l'autorité judiciaire supérieure du canton fonctionne à la fois comme autorité de jugement (sur recours) et à la fois comme autorité d'instruction pour ce genre de procédure, ce qui signifie qu'elle s'équipe également en conséquence (secrétariat accoutume à l'instruction).

ZG: Es soll den Kantonen überlassen werden, ob - und allenfalls ab welcher Streit-

wertgrenze - sie eine Regelung für eine direkte Klage bei einer oberen Instanz vorsehen wollen oder nicht.

Parteien / Partis politiques / Partiti politici

CVP: Die Festsetzung der Streitwertgrenze von mindestens 100'000 Franken ist ver-

tiefter zu prüfen. Allenfalls ist die Festsetzung der Streitwertgrenze den Kantonen zu überlassen oder eher höher anzusetzen.

Grüne Partei: Die Grenze von CHF 100'000.- erscheint uns sehr hoch; wir befürwor-

ten analog zur Regelung in Art. 7 der heutigen ZPO-BE einen Betrag von CHF 50'000.- oder sogar darunter. Mit einer solchen Regelung könnte der ungleichen Arbeitsbelastung der einzelnen erstinstanzlichen Gerichte (im Verhältnis unter sich wie auch zur oberen kantonalen Instanz) besser Rechnung getragen werden, indem von einem überlasteten oder überforderten Gericht erster Instanz direkt an die obere Instanz "ausgewichen" werden kann.

LPS: L'article 6 empiète sur le droit cantonal, notamment pour le canton de Vaud qui

connaît la double instance cantonale. Il conviendrait de rendre l'article 6 potestatif, comme l'est l'article 5.

Organisationen / Organisations / Organizzazioni

AKBS: Zu begrüssen. Allerdings erscheint der Mindeststreitwert von CHF 100'000

sehr hoch (zum Vergleich: Berufung ans Bundesgericht: CHF 8'000 bzw. inskünftig CHF 40'000 gem. Art. 70 E-BGG). Diese Höhe lässt sich kaum durch sachliche Gründe rechtfertigen. Die Begründung, es handle sich hierbei um eine ausserordentliche sachliche Zuständigkeit, erscheint nicht überzeugend. Eine Herabsetzung auf CHF 40'000 wäre zu begrüssen.

DJS: Die Möglichkeit, mit Zustimmung der Gegenpartei direkt bei der oberen Instanz

zu klagen, ist grundsätzlich zu begrüssen. Der Mindeststreitwert von Fr. 100'000.— ist hingegen zu hoch und sollte bei 50'000.— angesetzt werden.

DJZ: Die Möglichkeit, mit Zustimmung der Gegenpartei direkt bei der oberen Instanz

zu klagen, ist zu begrüssen. Evtl. ist der Mindeststreitwert von Fr. 100'000.--, um von dieser Möglichkeit Gebrauch zu machen, zu hoch.

FSA: Terminologie: la FSA approuve cette disposition sous réserve de l'utilisation du

terme "instance" qui doit être remplacé par celui de "juridiction".