Ergebnisbericht
Vernehmlassung 2003/137: Vorentwurf für eine Revision des ZGB (Erwachsenenschutz, Personenrecht und Kindesrecht); Vorentwurf für ein Bundesgesetz über das Verfahren vor den Kindes- und Erwachsenenschutzbehörden · 133 Seiten
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Abs. 2 / al. 2 / cpv. 2
Kantone / Cantons / Cantoni:
ZH: Abs. 2 sieht vor, dass auf die persönliche Anhörung verzichtet wer-
den kann, wenn diese nach den gesamten Umständen als unverhältnismässig erscheint. Nach dem Vorentwurf soll dies insbesondere bei einer Massnahme im Sinne von Art. 312 Ziff. 2 ZGB der Fall sein. Es handelt sich hierbei um ein Beispiel (Entziehung der elterlichen Sorge nach einer Verzichtserklärung der leiblichen Eltern im Hinblick auf eine Adoption ihres Kindes), bei dem die verzichtenden Eltern nach Möglichkeitimmer angehört werden müssen und die Behörde sich ein eigenes Bild darüber machen muss, ob diese Eltern sich der Folgen ihrer Zustimmung wirklich bewusst sind. Wir beantragen demnach, den letzten Teil des ersten Satzes von Abs. 2: "..., wie insbesondere bei einer Massnahme nach Art. 312 Ziff. 2 ZGB", ersatzlos zu streichen.
Vorschläge / Propositions / Proposte
Kantone / Cantons / Cantoni:
ZH: 1. Satz: Auf die persönliche Anhörung kann verzichtet werden, wenn
dies nach den gesamten Umständen als unverhältnismässig erscheint. (Rest des ersten Satzes streichen)
Abs. 3 / al. 3 / cpv. 3
Kantone / Cantons / Cantoni:
BS: Abs. 3 regelt die Anhörung von Kindern. "Vorbehalten bleiben Ver-
mögensschutzmassnahmen". Hier mangelt es an Klarheit. Nach den Erläuterungen ist gemeint, dass die Anhörung, wenn nur Vermögensschutzmassnahmen zur Diskussion stehen, "im Regelfall unterbleiben" kann.
GE: L'alinéa 3 de cette disposition, relatif à l'audition de l'enfant, devrait
avoir un libellé identique à celui de l'actuel article 314 chiffre 1 CC. Il convient donc de remplacer l'expression "justes motifs" par celle "d'autres motifs importants" qui figure tant à l'article 314 chiffre 1 qu'à l'article 144 alinéa 2 CC.
La doctrine considère que lorsque l'autorité qui doit entendre l'enfant est composée de plusieurs membres, l'intérêt de l'enfant commande que celui-ci soit auditionné par une seule personne.
Dès lors, il serait adéquat de compléter dans ce sens l'article 12 qui énumère les actes de procédure pouvant être délégués à un membre de l'autorité de protection.
En revanche, la délégation de cette tâche à une "tierce personne" (art. 31 al. 3) devrait demeurer une exception.
La même remarque s'applique à l'audition d'un mineur en cas e placement à des fins d'assistance (art. 41).