Ergebnisbericht

Vernehmlassung 2004/103: Bundesgesetz über die Einführung der allgemeinen Volksinitiative und Revision der Bundesgesetzgebung über die politischen Rechte · 203 Seiten

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Bundeskanzlei: Volksrechtsreform und Revision BPR. Vernehmlassungsergebnisse 2004/05 p. 33/203 Chancellerie fédérale: Réforme des droits populaires et révision de la LDP. Résultats de la consultation

Cancelleria federale: Riforma dei diritti politici e revisione della LDP. Risultati della consultazione

2 Gesamtbeurteilung Positiv Negativ Avis global Positif Négatif Valutazione globale Positiva Negativa

24 Haben Sie zusätzliche Kantone/Cantons/ Kantone/Cantons/ Revisionsanliegen? Wenn ja: Welche Cantoni Cantoni

und mit welcher Begründung? BE, SG, TI, NE 4 LU, NW, FR, SO,7

AR, GE, JU Souhaiteriez-vous que la révision Parteien/Partis/ Parteien/Partis/ inclue d’autres aspects ? Si oui, Partiti Partiti lesquels et pour quelles raisons ? GPS 1 FDP, EDU2

Vi sono altri ambiti in cui auspicate Wirtschaft/Eco- Wirtschaft/Ecomodifiche? Se sì, quali e per quali nomie/Economia nomie/Economia motivi? 0 SGV, CP2

Uebrige/Autres/ Uebrige/Autres/ Altri Altri 00

Total/Totale 5 Total/Totale11

Begründungen/Motivations/Motivazioni

123. BPR Art. 11 Abs. 3 erster Satz: Der Kanton BE beantragt neu folgende

Formulierung: "Die Stimmberechtigten erhalten die nach kantonalem Recht zur gültigen Stimmabgabe nötigen Unterlagen (Stimmzettel, Stimmausweis, Stimmcouvert, Kontrollmarke und dergleichen) frühestens 30 Tage und spätestens 20 Tage (geltendes Recht: mindestens drei und frühestens vier Wochen) vor dem Abstimmungstag", um der Stadt Bern die Fortsetzung der bisherigen Praxis zu ermöglichen und "massiven zustäzlichen administrativen und finanziellen Aufwand" zu vermeiden. – BPR Art. 31: "Der Regierungsrat beantragt die Beibehaltung des geltenden Rechts mit den Listenverbindungen und Unterlistenverbindungen."

124. Betr. BS vgl. Ziff. 431 BPR Art. 5 Abs. 6 hiernach!

125. BPR Art. 7 Abs. 1 sei wie folgt zu ändern (SG):

"Art. 7 Abs. 1

1 Die Kantone, welche die briefliche Stimmabgabe an Voraussetzungen knüpfen, ermöglichen die vorzeitige Stimmabgabe mindestens an zwei der vier letzten Tage vor dem Abstimmungstag." – Begründung: Im Kanton St. Gallen stimmen zwischen 80 und 90 Prozent brieflich ab. Die Urnen werden an den Vortagen des Abstimmungssonntags nur noch sehr zurückhaltend benützt. Eine Anpassung der Urnenöffnungszeiten ist deshalb für jene Kantone angezeigt, welche die briefliche Abstimmung an keine Voraussetzungen knüpfen." (SG)

BPR Art. 11 Abs. 3 erster Satz: "Die Stimmberechtigten erhalten die nach kantonalem Recht zur gültigen Stimmabgabe nötigen Unterlagen (Stimmzettel, Stimmausweis, Stimmcouvert, Kontrollmarke und dergleichen) mindestens zwei und frühestens drei (eventualiter: vier) Wochen vor dem Abstimmungtag." (SG) – Begründung: "Die Fristen für das Zustellen der Abstimmungsunterlagen nach Art. 11 Abs. 3 BPR kann dazu führen, dass ein grosser Teil der Stimmberechtigten bereits brieflich gestimmt hat, wenn die politische Diskussion und Auseinandersetzung über den Abstimmungsgegenstand einsetzt. Wünschenswert ist deshalb, das Zeitfenster für das Zustellen der Abstimmungsunterlagen nach Art. 11 Abs. 3 BPR näher an den Abstimmungstag zu verlegen, mindestens den 'Mindesttermin', der nach geltendem Recht 'mindestens drei … Wochen' beträgt." (SG)

126. "Ci permettiamo infine di segnalare che anche l'art. 33 cpv. 1 contiene un

riferimento alle sotto-congiunzioni che deve dunque essere eliminato." (TI)

127. Betr. GPS vgl. Begründungen zu Ziff. 32 hiernach!