Ergebnisbericht

Vernehmlassung 2004/103: Bundesgesetz über die Einführung der allgemeinen Volksinitiative und Revision der Bundesgesetzgebung über die politischen Rechte · 203 Seiten

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Bundeskanzlei: Volksrechtsreform und Revision BPR. Vernehmlassungsergebnisse 2004/05 p. 38/203 Chancellerie fédérale: Réforme des droits populaires et révision de la LDP. Résultats de la consultation

Cancelleria federale: Riforma dei diritti politici e revisione della LDP. Risultati della consultazione

Behandlung von etablierten Parteien bei der Einreichung von Wahlvorschlägen rechtfertigen." (SH)

160. "Den namentlich zur Diskussion gestellten Fragenkomplexen wird

zugestimmt. Dies betrifft die folgenden Bereiche:

- Vereinfachungen im Wahlrecht: Verbot der Unterlistenverbindungen" … (AR) 161. "Die angestrebte Vereinfachung im Wahlrecht durch ein Verbot der

Unterlistenverbindungen (Art. 24, 31, 32, 33 und 37 BPR) wird von der Standeskommission unterstützt. Aus Gründen der politischen Vernunft erscheint diese Einschränkung gerechtfertigt. Das Zulassen von Unterlistenverbindungen ermöglicht es, dass in den vergangenen Legislaturen Nationalratssitze an Personen vergeben wurden, deren demokratische Fundierung bestenfalls mit einem einbeinigen Melkschemel verglichen werden konnte. Der Standeskommission erscheint dies undemokratisch und sie verlangt ein entsprechendes Verbot." (AI)

162. "Die Regierung begrüsst ausdrücklich die Verknüpfung der Erleichterung beim

Unterzeichnerquorum mit dem Verbot der Unterlistenverbindungen. … Das vorgesehene Verbot der Unterlistenverbindungen wird aber auch ganz unabhängig von der Frage der Erleichterung beim Unterzeichnerquorum begrüsst. … Das Proporzwahlverfahren ist für die Wählerschaft ohnehin schon komplex genug. Bei der Zulassung von Unterlistenverbindungen ist es für die durchschnittliche Wählerschaft gar nicht mehr richtig nachvollziehbar, wohin ihre Stimmen mittels Unterlistenverbindungen letztlich umgeleitet werden." (GR)

163. "Es wäre sehr bedauerlich, wenn die Unterlistenverbindung verloren ginge, da

dies eine wertvolle demokratische Möglichkeit darstellt, insbesondere Jungparteien eine Chance zu geben. Missbräuche, welche die Streichung dieser Möglichkeit rechtfertigen würden, sind mindestens bei uns bisher nicht festgestellt worden. Im Zweifelsfall würden wir eher auf die vorgesehene Streichung von Art. 24 Abs. 3 Bst. b verzichten, statt die Unterlistenverbindung abzuschaffen. Die im Fragebogen erwähnte Variante 'Erlass des Unterschriftenquorums ohne Streichung der Unterlistenverbindung' ist hingegen aus Kostengründen abzulehnen." (TG)

164. "Innazitutto, il Consiglio di Stato condivide la proposta di abrogare le sotto-

congiunzioni, che per la verità in Ticino non sono molto usate. – Deve essere chiaro che l'esenzione dalla raccolta del numero di firme si riferisce solo alla lista del partito iscritto nel registro dei partiti. Le liste congiunte con esso (anche qualora siano appartenenti al medesimo partito) devono per contro sottostare all'obbligo di raccolta delle firme. A queste condizioni, l'abrogazione della lettera b dell'art. 24 cpv. 3 è condivisibile. – A nostro giudizio, l'esenzione dalla raccolta delle firme per la presentazione della proposta costituisce un'eccezione che non deve essere estesa ulteriormente. Per gli stessi motivi, il Consiglio di Stato non condivide la variante proposta nel questionario (domanda 32). – Ci permettiamo infine di segnalare che anche l'art. 33 cpv. 1 contiene un riferimento alle sotto-congiunzioni che deve dunque essere eliminato." (TI) 165. "On sait que l'apparentement ne modifie pas sensiblement le résultat d'une

élection, qu'il permet à ceux qui le mettent en œuvre un gain de quelques pourcentages et qu'il ne peut pas nuire, exception faite d'apparentements qui indisposeraient à tel point les électeurs que ces derniers en viendraient à bouder leur parti. Le sous-apparentement est en soi propre à amplifier ce phénomène qui peut alors aller à l'encontre d'un affinement du choix de l'électeur et, par une multiplication des listes de candidats peut ne plus garantir l'expression fidèle et sûre de la libre volonté des citoyens. Dès lors, nous approuvons la modification proposée s'agissant du biffage de la mention des sous-apparentements." (NE)

166. Sur les remarques de GE, cf. supra, sous ch. 22!

167. "L'avant-projet propose une suppression des sous-apparentements de listes

afin de simplifier la procédure d'élection des conseillers nationaux. La contrepartie de cette mesure étant la possibilité, pour les partis enregistrés, de renoncer au quorum de signataires exigé pour chaque liste, et cela y compris dans le cas où ils déposent plus d'une liste par canton. La suppression, même partielle, de l'obligation faite aux