Ergebnisbericht
Vernehmlassung 2004/13: Teilrevision des Schweizerischen Zivilgesetzbuches (Immobiliarsachen- und Grundbuchrecht) · 486 Seiten
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SVV: Nach geltendem Recht kann das Grundbuchamt im Zusammenhang mit dem Verlust des Grundeigentums (Art. 666) nicht von Amtes wegen tätig werden. Neu soll dies nun betreffend die Vertretung respektive Ernennung eines Beistandes möglich sein (Art. 666 a und b). Es stellt sich die Frage, ob für das Tätigwerden des Grundbuchamts nicht eine stärkere Formulierung angezeigt wäre. Genügt die "Kann"-Vorschrift dafür? Im übrigen gehen wir davon aus, dass die Beistandschaft im Grundbuch angemerkt wird. Insgesamt wird der Vorschlag als wertvolle Ergänzung beurteilt.
Uni LA: Cette disposition n'est pas coordonnée avec l'avant-projet de révision du droit de la protection de l'adulte, mis en consultation par le même département fédéral en 2003. On regrettera ainsi que, pour certains droits réels, une représentation par un curateur toujours nommé par l'autorité tutélaire, désormais autorité de protection de l'adulte, soit maintenue (art. 823 révisé selon l'avantprojet de 2003), disposition d'autant plus curieuse qu'elle paraît ne pas être applicable aux personnes morales (cf. notamment sur cette question D. Piotet, in RDT 2003, p. 249-250). A tout point de vue, une réglementation uniforme, tant du droit de propriété immobilière que de droits réels limités sur les immeubles, doit être assuré dans le Code civil, et cela de préférence à la suite d'une procédure purement judiciaire.
L'alinéa 3 de la même disposition est encore ambigu: il faut comprendre que "la nomination d'un curateur n'empêche pas la prescription acquisitive extraordinaire". C'est ce texte, tel que libellé, qui devrait figurer dans la loi, puisque l'intention du législateur paraît être d'indiquer que l'usucapion peut continuer malgré les mesures prises par le curateur nommé par le Juge.
VIV: Der Vorschlag, einen Beistand ernennen zu können, falls es an einer Person, die anstelle der Eigentümerin oder des Eigentümers handeln kann, fehlt, ist sinnvoll. Die gemachten Erfahrungen mit einer ähnlichen Bestimmung im Grundpfandrecht (Art. 823 ZGB) sprechen ebenfalls für eine Übernahme dieser Bestimmung. Ebenso unterstützen wir die Kann-Formulierung dieser Bestimmung.
VSGV: Es handelt sich hier um ein äusserst wichtiges Instrument zur Bereinigung des Grundbuches von unerwünschten Grundbucheintragungen im Bereiche des Eigentums Dieser neue Artikel 666a muss zudem auch bei Personaldienstbarkeiten anwendbar sein. Diese erwünschte neue Bestimmung wird jedoch nur dann griffig sein und wirklich Sinn machen, wenn der Beistand auch Liegenschaften derelinquieren bzw. auf Miteigentumsanteile verzichten kann. Es müssen daher auch die Interessen der Öffentlichkeit durch den Beistand berücksichtigt werden können und es ist nicht nur ausschliesslich auf diejenigen des Verbeiständeten abzustellen, handelt es sich doch meistens um Grundstücke ohne vernünftigen Wert. Deshalb muss in diesem Zusammenhang die Anwendbarkeit von Art. 404 ZGB ausdrücklich aufgehoben werden und wohl auch diejenige von Art. 408 ZGB.
Die Bestimmung ist zudem nach Möglichkeit mit Art. 823 ZGB zu harmonisieren.