Ergebnisbericht

Vernehmlassung 2004/13: Teilrevision des Schweizerischen Zivilgesetzbuches (Immobiliarsachen- und Grundbuchrecht) · 486 Seiten

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Artikel 856

Organisationen / Organisations / Organizzazioni

VSK: Bei diesem Artikel handelt es sich ebenfalls um eine blosse Anpassung des

geltenden Art. 864 ZGB, welche sich zwangsläufig aus anderen Anpassungen ergibt. Die Ausführungen im Bericht zum VE können wir unterstützen.

Artikel 857

Kantone / Cantons / Cantoni

BE: Der Bericht entspricht nicht dem Wortlaut des VE. Auf S. 54 des Berichts wird

im letzten Satz ausgeführt, der Gläubiger eines Papierschuldbriefs könne auf eigene Kosten auch gegen den Willen des Pfandeigentümers und Schuldners die Umwandlung der Schuldbriefart verlangen. Artikel 857 Absatz 2 regelt jedoch lediglich die Kostenverteilung. Eine Regelung, wonach die Umwandlung gegen den Willen des Pfandeigentümers und Schuldners durchgeführt werden könne, findet sich im VE nicht. Absatz 1 verlangt eindeutig gemeinsames Handeln von Pfandeigentümer, Schuldner und Gläubiger.

Absatz 2 erscheint überflüssig. Es ist nicht Sache des Bundes, Regeln über die Kostenverlegung bei Verwaltungsprozessen kantonaler Behörden zu treffen. Die Bestimmung wurde wohl mit Blick auf Gläubiger mit vielen Grundpfandgeschäftsbeziehungen und entsprechend vielen verwahrten Schuldbriefen vorgeschlagen (Banken). Die Annahme, eine Bank übernehme die Kosten von Umwandlungen ohne direkte oder indirekte Überwälzung auf die Kundschaft zu eigenen Lasten, erscheint lebensfremd. Das Grundbuchamt erhebt die Gebühren für seine Leistungen beim Anmelder. Wer die Gebühren letztlich trägt, ist für die Grundbuchführung unerheblich.

Hingegen sollte eine Bestimmung in die Vorlage aufgenommen werden, wonach ein Gläubiger ohne Mitwirkung von Grundeigentümer und Schuldner die Umwandlung eines Papier-Schuldbriefs in einen Register-Schuldbrief beim Grundbuchamt verlangen kann. Eine solche Regelung würde weder Grundeigentümer noch Schuldner benachteiligen.

FR: Le texte légal et le commentaire ne concordent pas. La deuxième phrase du

commentaire, à savoir: "la transformation d’une cédule sur papier en cédule hypothécaire de registre est certes admise, mais uniquement moyennant le consentement de tous les intéressés" nous paraît fausse. En réalité, les modifications légales visent plutôt l’inverse (puisqu’il s’agit de favoriser la cédule hypothécaire de registre au détriment de celle sur papier): la transformation d’une cédule hypothécaire de registre en cédule sur papier est certes admise, mais exige le consentement de tous les intéressés.

Al. 1, ch. 1: Il ne ressort pas assez clairement du texte que la transformation doit être requise par les trois intéressés (propriétaire du gage, débiteur et créancier).

Al. 2: Le texte de l’avant-projet semble indiquer (tout comme le rapport explicatif, p. 53) que le créancier peut demander la transformation d’une cédule sur papier en une cédule de registre, même contre la volonté du propriétaire du gage et du débiteur. L’on peut donc voir une contradiction entre l’alinéa 1 ch. 2