Ergebnisbericht
Vernehmlassung 2004/16: Revision der Krankenversicherung: Gesetzgebungspaket 2 · 203 Seiten
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Vernehmlassung zur Änderung des Bundesgesetzes über die Krankenversicherung
Procédure de consultation sur la modification de la loi fédérale sur l’assurance-maladie
médicales le principe actif du médicament plutôt que le nom du médi-
cament ou même son générique. La collaboration entre médecins et
pharmaciens deviendrait plus étroite. Cela supposerait naturellement
que la formation continue des médecins ne devrait plus être faite par les
fabricants, mais plutôt par des pharmacologues neutres. II est en effet
utile de préciser dans la loi que le patient est en droit de recevoir le mé-
dicament le mieux approprié au traitement de sa maladie, l'aspect éco-
nomique entrant en ligne de compte mais ne déterminant pas toute la
décision.
Modifier l'alinéa 3 : Dans la mesure du possible, le médicament est ins-
crit sous le nom du principe actif.
52a 2, 3 Mit den Vorschlägen sind wir einverstanden. SBV 52a 2, 3 Sinnvoll sind jene Schritte, welche bei „gleicher Eignung für die Pa- SGB
tienten und Patientinnen“ die preisgünstigere Medikamente (Generika)
fördern und Wirkstoffe verordnen.
52a 2, 3 Der Vorschlag des Bundesrates bezüglich Massnahmen im Bereich der SKS
Medikamente ist aus unserer Sicht ungenügend. Es ist zwar
begrüssenswert, dass der Bundesrat vorschlägt, dass bei gleicher
Eignung das preisgünstigste Medikament verordnet und abgegeben
werden soll. Wenn ein Arzneimittel unter seiner Wirkstoffbezeichnung
verordnet wird, soll ebenfalls das preisgünstigste abgegeben werden.
SKS-Präsidentinund damalige Nationalrätin Simonetta Sommaruga hat
bereits im Dezember 2001 eine Motion eingereicht, welche verlangt,
dass Wirkstoffe statt Medikamente verschrieben werden. Dies scheint
uns nach wie vor eine geeignete Massnahme, um wirksam Kosten zu
sparen und den Absatz von Generika zu fördern. Insbesondere wenn
vorgeschrieben wird, dass bei gleicher Eignung das preisgünstigste
Medikament abzugeben ist. Die Verpflichtung, das preisgünstigste
Produkt abzugeben, soll sich auch auf Mittel und Gegenstände
beziehen.
52a 2, 3 Der Änderung der Sachüberschrift stimmen wir zu. APA 52a 2, 3 La prescription de principes actifs est une démarche positive. Contrai- FMH
rement aux commentaires incitant plutôt à la confusion qui accompa-
gnent ce projet, elle témoigne dans la règle de connaissances pharma-
cologiques approfondies et d’une approche scientifique du problème.
Les aléas liés à la préparation galénique sont un autre problème source
de confusions et auquel il est attribué beaucoup trop d’importance. Il en
va par contre autrement en cas de changement de marque protégée au
cours d’un traitement de longue durée. Le changement d’aspect des
médicaments a un effet clairement déstabilisateur au niveau de la com-
pliance.
52a 2, 3 Bezüglich Art. 52 (Substitution) ist es den Spitälern, wenn ein Teil der GSASA
benötigten galenischen Formen fehlt, nicht immer möglich auf Generika
zu wechseln. Dies aus Gründen der Arzneimittelsicherheit, indem die
Verwendung von unterschiedlichen Spezialitätennamen für
verschiedene galenische Formen ein- und desselben Präparates,
erfahrungsgemäss immer wieder zu Missverständnissen und Fehlern
führt (z,B. die Präparate von Furosemid, Omeprazol, Ciprofloxacin etc.
bei denen es bisher keine parenteral zu verabreichenden Formen gibt).
Art. 52 sollte wie folgt abgeändert werden:
Textvorschlag: Art. 52 Bst. a
Bei gleicher Eignung, Qualität und Sicherheit, für die Patientinnen . . .
52a 2, 3 H+ sieht in der Substitution von Heilmittel einen Zusatznutzen für die H+
Patientinnen und Patienten und eine Möglichkeit der Kostendämpfung
52a 2, 3 Die Wiederaufnahme der Massnahmen aus der gescheiterten 2. KVG- Inter-
Revision (Ergänzung von Art. 52a KVG, Ziffer 2.2, 2. Abschnitt des pharma erläuternden Berichts) zur Förderung von Generika werden von der
Interpharma akzeptiert, so lange kein Zwang zur Abgabe von Generika
besteht. Ein Substitutionszwang wie auch ein Systemwechsel hin zu