Ergebnisbericht

Vernehmlassung 2004/8: Revision der Krankenversicherung: Gesetzgebungspaket 1 · 145 Seiten

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Vernehmlassung

Teilrevisionen des Bundesgesetzes über die Krankenversicherung und

Änderung der Verordnung über die Krankenversicherung

Procedure de consultation

Revisions partielles de la loi sur l'assurance-maladie et

modification de /'ordonnance sur /'assurance-maladie

zahl der Arzte und Chiropraktoren zur Sicherstellung der Versorgung und der Wahlfreiheit der Versicherten. Der Bund legt die Bandbreiten im Sinne von der Mindest- und der Maximalversorgung fest. Jeder Versicherer muss in jedem Kanton, in dem er tätig ist, Verträge ü~~r die Zulassung mit mindestens der vom Kanton festgelegten Anzahl Arzte und Chiropraktoren absch/iessen. Die Kantone können den Vertragsabschluss in den von ihnen bezeichneten peripheren Lagen als verbindlich erklären. Die Kantone können die Bestimmungen gemäss Art. 35 Abs. 1 und Art. 35a auf weitere Kateaorien ambulanter Leistunaserbringer ausdehnen.

35a 2 santesuisse erachtet es als richtig, dass die Kantone weiterhin Verant- santesuisse

wortung für die Versorgungssicherheit tragen müssen. Ein Kanton darf dabei aber nicht einfach das bestehende Angebot als Grundlage der Versorgungssicherheit nehmen, vor allem wenn er eine im schweizerischen Vergleich überdurchschnittliche Versorgungssicherheit aufweist. Deshalb befürwortet santesuisse gesamtschweizerische Vorgaben für die Mindest- und die Höchstgrenze (Bandbreite) zur Sicherstellung einer bedarfsgerechten ambulanten Gesundheitsversorgung. Auch hier gilt, dass sich die Höchstgrenze nicht einfach am bestehenden Angebot orientieren darf.

Massgeblich müssen vielmehr Gutachten unabhängiger Experten sein. 35a 2 Le projet de loi confirme le principe de la competence des cantons en VD

matiere de definition du nombre de fournisseurs necessaires a la couverture des besoins. La proposition de donner la competence a la Confederation de fixer des fourchettes est toutefois en contradiction avec cette determination. II appartient aux cantons de s'organiser entre eux pour assumer cette responsabilite.

Le Conseil d'Etat vaudois s'oppose a ce que la Confederation etablisse des fourchettes. Par contre, il demande que la Confederation conduise en concertation avec les cantons une etude approfondie portant sur une analyse de l'offre ainsi que des besoins de la population, compte tenu de l'evolution demographique et des modes de vie.

Le rapport explicatif indique que la densite doit etre calculee en tenant compte du pourcentage d'activite, mais la loi n'indique rien a ce sujet. II s'agit cependant d'une donnee indispensable pour avoir une vision complete et realiste de l'offre.

Le Conseil d'Etat vaudois demande que l'art. 35 a al. 2 soit complete de la maniere suivante :

Art. 35a, al. 2

Les cantons determinent [ ...]. 1/s tiennent campte notamment a cet egard de leurs oourcentaqes d'activite. {.. .].

35a 2 Im Art. 35a Bst. 2 darf demzufolge nicht nur die Anzahl Leistungserbrin- SVH

ger festgelegt werden, sondern es müssen auch die Arbeitsprozente berücksichtiqt werden.

35a 2 Die Vorlage sieht auch die Aufhebung des Vertragszwanges für die Leis- SBK

tungserbringer gemäss Art. 35 abs. 2 lit. e vor und somit auch der Pflegefachpersonen. Hier muss klar unterschieden werden zwischen einzelnen Leistungserbringern und Organisationen. Es darf nicht sein, dass die Organisationen in der Anzahl der angestellten Pflegefachpersonen nicht beschränkt werden. Bei der Festlegung des Bedarfs muss daher zwingend vom Leistungsvolumen und nicht von der Anzahl Zahlstellennummer ausgegangen werden. Gerade freiberufliche Pflegefachpersonen leisten häufig nur Teilzeitarbeit.

35a 2 Die in Abs. 2 vorgesehene Festlegung der Mindest- und Höchstgrenzen sso

zur Sicherstellung der bedarfsgerechten Versorgung kommt der Quadratur eines Kreises gleich. Es gibt keine allgemein anerkannten Kriterien,

nach denen solche Grenzen festqeleqt werden können.