Ergebnisbericht
Vernehmlassung 2004/8: Revision der Krankenversicherung: Gesetzgebungspaket 1 · 145 Seiten
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Vernehmlassung
Teilrevisionen des Bundesgesetzes über die Krankenversicherung und
Änderung der Verordnung über die Krankenversicherung
Procedure de consultation
Revisions partielles de la loi sur l'assurance-maladie et
modification de /'ordonnance sur l'assurance-maladie
zur Tätigkeit zu Lasten der Krankenversicherung zugelassen waren,
einen Zulassunqsvertraq von drei Jahren abzuschliessen.
DT 1 Mit der Ubergangsfrist von zwei Jahren wird faktisch der Zulassungsstopp TG,ZH
auf total fünf Jahre verlängert. Nachdem aber nach der geltenden Bestim-
mung der Zulassungsstopp explizit auf maximal drei Jahre beschränkt ist,
ist die Verlängerung um weitere zwei Jahre verfassungsmässig zumin-
dest problematisch.
DT 1 Die vorgesehene Frist von zwei Jahren ist unangemessen und viel zu sso
kurz.
DT 1 Si le legislateur persistait dans sa volonte de supprimer l'obligation de SSPO
contracter, celle-ci devrait imperativement etre soumise a une periode
transitoire, des 1'entree en vigueur, permettant aux pharmaciens lies
contractuellement de faire face aux divers investissements consentis par
eux pour l'installation et la bonne marche de la pharmacie. De meme, tout
nouveau contrat devrait etre d'une duree adequate permettant aux offici-
nes de remplir leurs obligations financieres sans dommage.
DT 2 Bestimmung: GDK/CDS
Die Kantone müssen Artikel 35a Abs. 2 drei Jahre nach dem Inkrafttreten
dieser Änderung entsprechen. Der Bund stellt bis spätestens zu diesem
Zeitpunkt die notwendige statistische Datenbasis bereit. Bis zu diesem
Zeitpunkt und so lange wie die Kantone keinen Bedarf ausweisen, gilt die
Anzahl der Leistungserbringer, auf welche sich die Bestimmungen ge-
mäss Art. 35 Abs. 1 und Art. 35a beziehen und welche im Zeitpunkt des
lnkrafttretens dieser Änderung zur Tätigkeit zu Lasten der Kranken-
versicherung zugelassen waren, als maximale Grenze.
DT 2 Bei der Festlegung der Ubergangsfrist ist zu beachten, dass die Planung AG
der Kantone für den ambulanten Bereich ein Jahr vor Aufhebung des
Kontrahierungszwanges vorliegen sollte, damit den Krankenversicherern
und den Leistungserbringern für die Verhandlungen und für den Ab-
schluss der Zulassunqsverträqe qenüqend Zeit bleibt.
DT 2 Cette disposition penalise les cantons/regions qui sont en sous-dotation FR
au moment de l'entree en vigueur de la presente modification, puisqu'il
est prevu que cette dotation devienne automatiquement la dotation ma-
ximale pour deux ans. Cette dotation maximale cimente par ailleurs le
statu qua dans les cantons qui sont en sur-dotation, alors qu'il n'est pas
demontre que l'offre actuelle soit optimale (voir importantes differences
entre les cantons du ratio offre/1000 habitants).
DT 2 Le Conseil d'Etat vaudois partage l'avis de la CDS qu'il taut augmenter le VD
delai transitoire avant l'entree en vigueur de cette disposition. II propose
que le delai soit de 4 ans. En effet, les travaux a conduire seront nou-
veaux et complexes. Pour etre utilisables, ils ne devront pas tenir campte
que des medecins en exercice mais egalement des medecins en forma-
tion pregraduee et postgraduee. Par ailleurs, il faudra prevoir l'elaboration
d'une base leqale cantonale.
DT 2 Mit der Fixierung des Status quo bei Einführung des Gesetzes als Maxi- SVBG
malgrenze, wird die Behebung der teilweise vorhandenen Unterversor-
gung in den Bereichen Hebammen, Ergotherapie, Pflege, Ernährungs-
beratung verunmöglicht.
DT 2 Im Sinne eines reibungslosen Ubergangs vom Kontrahierungszwang zur economie-
Vertragsfreiheit erachten wir eine Besitzstandsgarantie während einer suisse bestimmten Zeitspanne als rechtsstaatlich geboten.
DT 2 Sollten die Kantone innerhalb der vorgesehenen Ubergangsfrist keine santesuisse
Mindestzahl an Leistungserbringern festlegen, so soll für die Versicherer
die untere Grenze der vom Bundesrat vorgegebenen Bandbreite als
massoebende Mindestzahl oelten .