Ergebnisbericht
Vernehmlassung 2005/112: Entwurf zur Teilrevision der Verordnung vom 27. Juni 1995 über die Krankenversicherung (KVV) · 60 Seiten
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Anhörung Verordnung über die Krankenversicherung
Audition ordonnance sur l'assurance-maladie
schliesst sich nicht grundsätzlich gegenüber Pilotprojekten. Sie kann ihnen zu-
stimmen, wenn sie unter dem Aspekt der qualitativen Verbesserung der Grundversorgung einer Region initiiert werden. Die Trägerschaft müsste vom zuständigen
Kanton übernommen werden.
In einem zweiten Schritt sieht der Bundesrat eine Gesetzesänderung (Artikel 34
Absatz 2 KVG) vor, die noch im Rahmen der laufenden KVG-Revisionen einge-
bracht werden könnte. Die SP lehnt diesen Vorschlag entschieden ab.
Folgende Gründe sprechen dagegen:
- Kompetenz wird auseinander gebrochen . Der Bundesrat erhält damit eine
Kompetenz die in ihrer Auswirkung die Planung der Grundversorgung eines
Kantons tangiert. Eine bedarfsgerechte Kapazitätsplanung erfordert die Pla-
nungs- und Entscheidungskompetenz bei einer Behörde, entweder beim Bund
oder beim zuständigen Kanton.
- Mengenausweitung wird gefördert.
- Bezweifeln, dass die durch eine Lockerung des Territorialprinzips durch tiefere
Preise erhoffte positive Auswirkung auf die Kostenentwicklung eintrifft, weil
die vorprogrammierte Mengenausweitung kaum durch tiefere Preise kompen-
siert werden dürfte. Es ist unverständlich, wenn auf der einen Seite Massnah-
men zur Dämpfung der Mengenausweitung getroffen werden (z.B. Zulassungstopp), dass auf der andern Seite Türen zur Mengenausweitung geöffnet wer-
den.
- Kein echter Wettbewerb: Ein gerechter Wettbewerb zwischen den in der
Schweiz und im nahen Ausland gelegenen Spitälern ist nur gewährleistet,
wenn vergleichbare Rahmenbedingungen bezüglich Qualitätsanforderungen
und Leistungsfinanzierung bestehen.
E favorevole all'allentamento del principio di territorialità a patto che ciò venga acsi limitato a progetti pilota accompagnati da analisi approfondite sulle conseguenze.
Teme in effetti, come riconosciuto nel commento, che l'eliminazione del principio
di territorialità possa portare al moltiplicarsi del volume delle prestazioni e quindi a un aumento dei costi.
Le Centre patronal s'oppose formellement à assouplissement du principe de territo- Centre rialité qui contredit le principe de base de la LAMal. Patronal Il ne s'opposerait pas à cette expérience de mise en concurrence si elle se faisait
dans les conditions de concurrence équitables. Avant même de tenter un essai de
concurrence par-dessus les frontières, il faut jeter en Suisse les bases d’un marché
véritable et éliminer les obstacles qui empêchent une réelle compétition entre hôpitaux. Le premier de ces obstacles vient du fait qu’à ce jour les hôpitaux publics et
parapublics ne sont pas subventionnés uniquement dans le but d’assumer des tâ-
ches d’intérêt public, comme les urgences, la recherche ou la formation, mais pour alléger leurs charges de fonctionnement.
Lorsqu’on aura éliminé cette discrimination essentielle - et espérons que la révi-
sion en cours de la LAMal y contribuera - on pourra tenter un essai de mise en
concurrence internationale, en veillant aussi à ce que cette même discrimination ne se reproduise pas par-dessus les frontières.
Die Änderung wird abgelehnt. Das BAG hat transparente und objektive Richtli- economienien für die Vergabe von Pilotprojekten im Spitalbereich zu erarbeiten und sich in suisse der laufenden KVG-Revision verstärkt für die raschmögliche Schaffung des nationalen Binnenmarkts im Spitalbereich einzusetzen.
Grundsätzlich wird eine Lockerung des Territorialitätsprinzips im Sinne der Stär-