Ergebnisbericht
Vernehmlassung 2007/63: Pa. Iv. 03.436 „Faire Abstimmungskampagnen“ · 101 Seiten
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Parlamentarische Initiative 03.436 Faire Abstimmungskampagnen. Vernehmlassungsergebnisse p. 59 Initiative parlementaire 03.436 Pour des campagnes de votation équitables. Consultation. Résultats
Iniziativa parlamentare 03.436 Imparzialità delle campagne elettorali. Risultati della consultazione
Abstimmung beschränken (...). Aus dem Vorentwurf lässt sich aber eine solche Pflicht nicht ableiten.“ (UBI/AIEP/AIRR)
111. Art. 15b, al. 1, LDP: „Inéquitable encore parce qu'il est prévu de n'accorder des messages, outre les comités, qu'aux partis inscrits au registre des partis politiques et qui sont représentés au sein d'un groupe parlementaire et, en plus, proportionnellement à leur force. Une disposition qui va à I'encontre du but poursuivi par I'initiative. II est impossible de déterminer qui a droit à un message, selon quelles règles, quelle communication en fonction de la position d'un parti au niveau national ou au niveau cantonal et enfin la nature du message lorsque Ie parti a des positions différenciées en Suisse. En outre. la diffusion de tels messages va engendrer une saturation des espaces rédactionnels des radios et télévisions concemées.“ (...)
„La communication des partis relève de la liberté fondamentale d'opinion et d'expression. Cette communication, par nature partisane, cherche à convaincre les citoyens et les électeurs et se distingue fondamentalement de la tâche d'information confiée aux médias (presse, audiovisuel, intemet). La communication des partis peut s'exercer sur tous les supports (affiches, tracts, feuilles d'opinion, spots, etc.). Cet aspect sera encore renforcé par la mise en ondes qui sera laissée au soin des partis et comités et à leurs agences de marketing: Ie poids des mots et Ie choc des images... sonores. A noter qu'un message mal réalisé (pour ressembler à de I'info p.ex) n'aurait pas d'impact et serait dévastateur pour I'audience de la télévision.“ (...)
„Diffuser de la publicité induit des coûts et des charges. Par définition, la gratuité ne permettra pas de les couvrir: frais de programmation, TVA (rien ne peut être gratuit pour elle), droits d'auteurs dès I'instant où de la musique est utilisée, etc.“ (CTvR, RRR/CRR/RSR)
112. Art. 15b BPR: „Politische Werbung nicht nur für eingetragene Parteien und Fraktionen sowie für Initiativ- und Referendums-Kommitees: Die Limitierung auf diese genannten Kreise brächte eine Verfälschung der politischen Meinungsbildung mit sich, indem wichtige weitere Interessenvertreter und Kooperationspartner vom Instrument der politischen Werbung gänzlich ausgeschlossen würden, ohne dass es dafür eine Legitimation gäbe. (Gratis) politische Werbung kann nicht dazu da sein, den von der Kommission geltend gemachten «Erosionstendenzen» der politischen Parteien entgegen zu wirken, indem Parteienschutz betrieben wird, wie es im Bericht zur parlamentarischen Initiative heisst. Dies wäre das falsche Mittel und würde falsche Zeichen setzen. (…) Es kann nicht angehen, dass mittels Abstimmungsvorlagen Wahlpropaganda gemacht werden kann. Im übrigen würden durch diese Verpflichtung einerseits und Einschränkung andererseits auch verschiedene Grundrechte tangiert, u.a. die Meinungsäusserungsfreiheit, die Medienfreiheit, insbesondere Radio- und Pressefreiheit, aber auch die Wirtschaftsfreiheit, ohne dass dafür irgendein Rechtfertigungsgrund geltend gemacht werden könnte. Abstimmungen und Wahlen, erhalten alle interessierten und involvierten Kreise genug Möglichkeiten zum Diskurs und um Stellung zu beziehen, so auch die Parteien und Komitees. Dazu stehen bei den Radio und Fernsehveranstaltern entsprechende Sendegefässe in grosser Anzahl und vielfältiger Form als Plattformen zur Verfügung. Ein Manko für Parteien, wie die Initiative postuliert, kann nicht bestätigt werden.“ (Schweizer Presse)
113. Art. 15b BPR: „Der Bericht, der in seiner Übersicht (5. 2) betont, wie wichtig es für die Parteien sei, kostenlose Sendezeit zu erhalten, schliesst mit den Worten: "Letztlich geht es nicht um den Schutz der Parteien, sondern um die Meinungs- und Willensbildung des Volkes." (S. 34). Ein lobenswertes Ziel, das jedoch nicht durch ein Zugangsrecht zu Sendezeiten, sondern durch redaktionelle Sendungen zu erreichen ist, die jeweils die Urheber von Referenden und Initiativen, die Parteien und ihre Positionen sowie die Behörden mit den neuen Forderungen konfrontieren.“
„Nach dem Gesetzesentwurf sollen nur Parteien, die in einer Fraktion in der Bundesversammlung vertreten sind, sowie Initiativ- und Referendumskomitees