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Vernehmlassung 2007/76: Nationales Programm Alkohol 2008 - 2012 (NPA) · 64 Seiten

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Regulierung Dieser Bereich umfasst all jene rechtlichen Einschränkungen und Schutz-

massnahmen für die Gesundheit, die im eigenen Zuständigkeitsbereich des BAG liegen. „Prävention geht vor“ heisst hier insbesondere der Schutz von Kindern und Jugendlichen, die individuelle und gesellschaftliche Schadensminderung sowie die Verminderung der Gefährdung Dritter. Im Vordergrund stehen Vollzug des geltenden Rechts und übrige Aktivitäten im Rahmen der Amtsziele, die Bearbeitung von gesundheitspolitisch relevanten Geschäften anderer Bundesbehörden sowie Aktivitäten in Bezug auf identifizierte Gesetzeslücken und neue Themen.

Multisektoralität In diesem Bereich geht es darum, den Beitrag anderer Politikbereiche bzw.

Departemente und Ämter des Bundes zur Unterstützung der Verhältnisprävention wie auch zur Gesundheitsförderung zu sichern. „Prävention geht vor“ heisst hier, die konzeptionelle, rechtliche, organisatorische und politische Verankerung dieses Leitsatzes auf der Ebene der gesamten Bundespolitik zu erreichen – z.B. in den Bereichen Arbeit, Freizeit, Konsum, Schule und Ausbildung. Dies kann rechtliche und fiskalische Massnahmen bedingen, aber auch gemeinsame Präventionsinitiativen sowie breite Partnerschaften und Informationsaktivitäten in Hinblick auf die wichtigsten Gesundheitsfaktoren.

Partnerschaften Dieser Bereich umfasst die Vielzahl von Tätigkeiten, um vordringliche Ge-

sundheitsthemen sowie nationale Programme und Massnahmen gemeinsam mit anderen Akteurinnen und Akteuren umzusetzen. „Prävention geht vor“ heisst hier präventives Handeln in der Gesellschaft und in vielfältigen Lebensbereichen zum Handlungsleitsatz werden zu lassen und durch die Arbeit mit internen und externen Partnern eine grosse Breitenwirkung zu erlangen. Wichtigste Partner sind kantonale und lokale Stellen, Präventionsorganisationen, Verbände und nicht staatliche Organisationen sowie private Akteure.

Information und Dieser Bereich umfasst die Informationsaufgaben gegenüber der Öffentlich-Kommunikation keit, Politik, Medien und Behörden (Bund, Kantone, internationale Gremien)

sowie anderen Partnern. Inhalt der Kommunikation sind epidemiologische Trends, evidenzbasierte Information zu neuen Herausforderungen in der Prävention und Gesundheitsförderung, ökonomische Analysen sowie die Forschung in bestehenden oder neuen Arbeitsfeldern. „Prävention geht vor“ heisst hier, der Prävention und Gesundheitsförderung in Politik, Gesellschaft, Wirtschaft und in der Bevölkerung zur Anerkennung zu verhelfen und ihre Bedeutung für die soziale und wirtschaftliche Entwicklung der Schweiz ins Bewusstsein zu rücken.

Vielfalt der gesellschaftli- Das Gesundheitsverhalten und seine bestimmenden Faktoren sind eng mit chen Einflussfaktoren gesellschaftlichen Entwicklungen verbunden. Präventionsmassnahmen

müssen deshalb immer wieder hinterfragt und die strategischen Vorgehensweisen neu bestimmt werden. Die Forschung zeigt, dass viele Faktoren auf die Entstehung von Krankheitsbildern einwirken und dass deswegen dem richtigen Mix aus breit gefächerten und krankheitsspezifischen Ansätzen eine grosse Bedeutung zukommt.

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