Erläuternder Bericht

Vernehmlassung 2008/14: Änderung des Fortpflanzungsmedizingesetzes (Präimplantationsdiagnostik) · 74 Seiten

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entwickelt, beträgt 25% (= 0.55 [Wahrscheinlichkeit, dass sich eine imprägnierte Eizelle zu einem Embryo im 4-Zellen-Stadium entwickelt] × 0.72 [Wahrscheinlichkeit, dass sich ein Embryo im 4-Zellen-Stadium zu einem Embryo im 8-Zellen-Stadium entwickelt] × 0.95 [Wahrscheinlichkeit, dass die Embryobiopsie erfolgreich verläuft] × 0.9 [Wahrscheinlichkeit, dass die Untersuchung der abgespaltenen Zelle zu einem Ergebnis führt] × 0.75 [Wahrscheinlichkeit, dass der Embryo nicht homozygot für das Defektallel ist]).

Tabelle 2:

Wahrscheinlichkeit (W), dass man von n imprägnierten Eizellen von guter Qualität mindestens 1 oder 2 transferierbare Embryonen erhält, ausgehend von den Daten aus Tabelle 1

Anzahl 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 imprägnierter

Eizellen von

guter Qualität

(n)

W, dass von 0.25 0.44 0.58 0.68 0.76 0.82 0.86 0.89 0.92 0.94 0.95 0.96 insgesamt n

mind. 1

transferierbar

ist128

W, dass von 0 0.06 0.16 0.26 0.37 0.47 0.56 0.63 0.70 0.76 0.80 0.85 n mind. 2

transferierbar

sind129

Lesebeispiel (vgl. Schattierung): Die Wahrscheinlichkeit, dass man von drei imprägnierten Eizellen von guter Qualität mindestens 1 transferierbaren Embryo erhält, beträgt 58%.

128 W = 1 – bn; a = 0.25 (entspricht der Wahrscheinlichkeit, mit der eine imprägnierte Eizelle von guter Qualität sich zu einem transferierbaren Embryo entwickelt); b = 1-a (Gegenwahrscheinlichkeit).

129 W = 1 – bn – nbn-1a; a = 0.25, b = 1-a (Gegenwahrscheinlichkeit).