Erläuternder Bericht
Vernehmlassung 2008/14: Änderung des Fortpflanzungsmedizingesetzes (Präimplantationsdiagnostik) · 74 Seiten
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Chromosomen ist artspezifisch. Menschliche Körperzellen enthalten einen doppelten
Chromosomensatz (diploid;23
Chromosomenpaare); Ei- und Samenzellen dagegen weisen nur einen einfachen Chromosomensatz auf (haploid;23
Chromosomen).
Chromosomenstörung Man unterscheidet zwischen numerischen (1) und
strukturellen (2) Chromosomenstörungen:
(1) Numerische Störungen entstehen durch Fehlverteilungen der Chromosomen auf die Tochterzellen. Dabei ist entweder die Zahl einzelner Chromosomen oder auch des ganzen Chromosomensatzes verändert.
(2) Stukturelle Chromosomenstörungen entstehen durch Deletion/Duplikation oder Austausch von chromosomalem Material innerhalb eines Chromosoms oder zwischen verschiedenen Chromosomen.
Design-Baby siehe Retter-Baby
diploid einen zweifachen Chromosomensatz enthaltend.
dominant Eigenschaft einer bestimmten genetischen
Information, sich gegen andere Merkmale durchzusetzen.
Einnistung Anheftung der Blastozyste an die Schleimhaut
der Gebärmutter zwischen dem 5. und 6. Entwicklungstag; am 11.-12. Entwicklungstag ist die Einnistung (Nidation) abgeschlossen.
Embryo Nicht einheitlich verwendeter Begriff. Frucht von
der Kernverschmelzung bis zum Abschluss der Organentwicklung.
Embryobiopsie Abspaltung einer oder mehrerer Zellen von einem
Embryo in vitro.
Embryoblast Innere Zellmasse der Blastozyste, aus der sich der
Embryo entwickelt.
Follikel Eibläschen; Hülle der heranreifenden Eizelle im
Eierstock.
Follikelpunktion Entnahme einer sich in einem Follikel
befindenden Eizelle mittels einer Nadel.
Gen DNA-Abschnitt, welcher die genetische
Information für eine Körperstruktur oder - funktion enthält.
Genmutation Veränderung eines Gens.