Bericht und Vorlage

Vernehmlassung 2010/126: Agrarpolitik 2014-2017: Weiterentwicklung der Agrarpolitik in den Jahren 2014 bis 2017 · 310 Seiten

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Nachhaltigkeitsbeurteilung der AP 14-17

2009 liefern wird. Auf der anderen Seite sind Prognosen der Ergebnisse von künftigen Befragungen mit grossen Unsicherheiten behaftet. Auf eine Aussage zur Entwicklung dieses Indikators wird deshalb verzichtet.

Richtung Nachhaltig- Trend 2005-2009 Trend 2010-20 (inkl. Auswirkung keit Auswirkung AP 14-17) AP 14-17

¼ Konstant  Abnahme † Keine Aussage † Keine Aussage

Einkommensvergleich mit der übrigen Bevölkerung

Aus einer Nachhaltigkeitsoptik (Gerechtigkeit) ist es wichtig, dass die Einkommensentwicklung in der Landwirtschaft (im Durchschnitt) mit derjenigen in der übrigen Bevölkerung mithalten kann. Optimal wäre es, wenn sich der Abstand verkleinern würde. Da mit der AP 14-17 mit Ausnahme der Brotgetreidezollreduktion die Marktordnungen unverändert weitergeführt werden, die Gesamtsumme der Bundesmittel zu Gunsten der Landwirtschaft konstant bleibt und mit der Anpassung der Direktzahlungsinstrumente die Transfereffizienz verbessert wird (vgl. Ziff. 4.4), ist beim Einkommen von einer positiven Entwicklung auszugehen. Es sollte daher möglich sein, die Einkommensdifferenz zur übrigen Bevölkerung zu verringern207.

Richtung Nachhaltig- Trend 2000-2009 Trend 2010-20 (inkl. Auswirkung keit Auswirkung AP 14-17) AP 14-17

À Zunahme À Zunahme À Zunahme + Positiv

4.5.5 Zusätzliche IDANE-Indikatoren

Langfristig tragbare Staatsverschuldung (Staatsausgaben für die Landwirtschaft)

Die Zahlungsrahmen für die Jahre 14-17 sollen im Vergleich zu heute nominal praktisch konstant bleiben. Der Anteil der Ausgaben für Landwirtschaft und Ernährung an den Gesamtausgaben des Bundes wird deshalb weiter abnehmen.

Richtung Nachhaltig- Trend 2000-2009 Trend 2010-20 (inkl. Auswirkung keit Auswirkung AP 14-17) AP 14-17

 Abnahme  Abnahme (real)  Abnahme (real) + Positiv

Wettbewerbsfähigkeit

Mit der Stärkung der Qualitätsstrategie, der punktuellen Reduktion des Grenzschutzes (Brotgetreide), dem Abbau von wettbewerbsbehindernden Bestimmungen bei den Direktzahlungen, der klaren Unterscheidung zwischen leistungsbezogenen Direktzahlungen und Anpassungsbeiträgen sowie der Verbesserung der Rahmenbe-

207 Der für den Einkommensvergleich verwendete Arbeitsverdienst ist nicht nur von den agrarpolitischen Rahmenbedingungen abhängig, sondern auch von der allgemeinen Zinsentwicklung. Sollten die Zinsen in den Jahren 2014-17 wider Erwarten stark ansteigen, hätte dies auch Auswirkungen auf den Arbeitsverdienst und den Einkommensabstand zur übrigen Bevölkerung.