Ergebnisbericht

Vernehmlassung 2013/107: Bundesgesetz über Tabakprodukte · 71 Seiten

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zeichnungen. Diese sollen der geltenden Regulierung entsprechen. Eingriffe in die Verpackungsgestaltung sollen keinesfalls über Verordnungen geregelt werden. 2 Wirtschaftsorganisationen (VSZ, VSRF) wünschen eine klarere Definition der beiden Absätze. BAT sowie CVCI erachten die Grösse und die Form der Warnhinweise als Rechte des Herstellers, insofern diese nicht exzessiv und unvernünftig sind. Zudem spricht sich BAT gegen die Auflistung der Hauptzutaten auf der Packung aus.

Der Kanton NE fordert eine Unterscheidung der Warnhinweise zwischen Tabakprodukten und weniger schädlichen Produkten in Betracht zu ziehen, sowie die Grösse der Warnhinweise im Vorentwurf TabPG zu definieren, mit einer Ausnahme für weniger schädliche Produkte, die in der Verordnung zu verankern sind.

Absatz 3: 2 Wirtschaftsorganisationen (VSZ, VSRF) fordern die Streichung dieses Absatzes.

Neuer Absatz: Unter einem neuen Absatz schlägt die SP zusätzlich folgenden Inhalt vor: „Der Bundesrat bestimmt, welche Kennzeichnungen und Warnhinweise auf jeder Verpackung eines Tabakproduktes aufgezeichnet werden sollen.“

Artikel 8 Zigarettenpackungen

Art. 8 Zigarettenpackungen

1Zigaretten dürfen nur in Verpackungen abgegeben werden.

2Der Bundesrat legt die Mindestanzahl Zigaretten pro Verpackung fest.

2 Kantone (VD, NE), 60 Wirtschaftsorganisationen97 und eine Privatperson (pHPP) erachten die dem Bundesrat zugeschriebenen Kompetenzen als allzu willkürliche Delegationsnormen. Die Inhalte seien nicht auf Verordnungsstufe sondern im Gesetz zu verankern.

Absatz 1: Der Kanton GE, 2 Parteien (Grüne, SP), 56 Gesundheitsorganisationen98 und 1 Privatperson (pKW) sind mit dem ersten Absatz einverstanden. jfs weist darauf hin, dass die Vorschrift, Zigaretten nur in Verpackungen abzugeben, unnötig sei.

Absatz 2: jfs lehnt die vorgeschriebene Mindestanzahl von Zigaretten pro Packung ab.

3 Gesundheitsorganisationen (CIPRET-GE, SGED, ASN) sind mit der Festlegung der Mindestanzahl von Zigaretten auf Verordnungsstufe einverstanden, verlangen aber, dass wie bereits heute in der Tabakverordnung festgehalten die Mindestanzahl 20 Stück beträgt.

56 Wirtschaftsorganisationen99 fordern bei Absatz 2 folgende Formulierung: „Zigaretten dürfen nur in Packungen von mindestens 20 Stück an Konsumentinnen und Konsumenten abge-

97ALDI, ASKI, ASTAG, AWMP, BAT, b-i, BPCH, BSA, CCSA, CC-Ti, CH-TH, Coop, EV, GKL, GriAG, hs, IAB, IHZ,

IMG, JTI, KAEC, KMO, Kowag, Kowag TS, Landi, Loeb, LSAG, Manor, Margot, MCAG, Moro, MSA, MSSAG, PMPSA, PMSA, PTES, SBC, SBV, SCV, SFF, sgv, SHAG, SKIV, SLS, SMAG, SOTA, SRF, SwiCi, TGV, THAG, TopCC, Valora, VdR, VM, VOSA, VSIG, VSV, VZU, Webstar, WiU

98ACSI, AFD, ags, AT, AVS, BeGe, BK CH, CFCH, CIPRET-FR, CIPRET-VD, CIPRET-VS, CVS, FMH, FS, FSP,

FTGS, GELIKO, GFCH, HQS, JMS, KHM, KLFR, KLS, KLZ, KSSP, LLAG, LLBB, LLBE, LLFR, LLG, LLGL, LLLZ, LLNE, LLS, LLSG, LLSO, LLTG, LPV, MFE, PHS, SCJ, SDH, SGAM, SGIM, SGP, SGPP, SHS, SKS, SPZ, SS, SSE, STILL, SwissLung, VLZ, ZRF, ZüFAM

99ALDI, ASKI, ASTAG, AWMP, b-i, BPCH, BSA, CCSA, CH-TH, EV, GKL, GriAG, hs, IAB, IHZ, IMG, JTI, KAEC,

KMO, Kowag, Kowag TS, Landi, Loeb, LSAG, Manor, Margot, MCAG, Moro, MSA, MSSAG, PMPSA, PMSA, PTES, SBC, SBV, SCV, SFF, sgv, SHAG, SKIV, SLS, SMAG, SOTA, SRF, SwiCi, TGV, THAG, TopCC, Valora, VM, VOSA, VSIG, VSV, VZU, Webstar, WiU

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