Ergebnisbericht
Vernehmlassung 2013/107: Bundesgesetz über Tabakprodukte · 71 Seiten
Fedlex · Ergebnisbericht · Seite 28Fedlex · Ergebnisbericht
3Er kann Zutaten verbieten, welche:
a. die Anforderungen von Absatz 1 nicht erfüllen; oder
b. die Toxizität oder das Abhängigkeitspotenzial massgeblich erhöhen oder die Inhalation erleichtern.
4Er legt in Bezug auf bestimmte besonders gesundheitsgefährdende Stoffe die Höchstmengen für die Emissionen der Tabakprodukte fest. Er kann technische Normen festlegen, um diese Stoffe zu beschränken.
5Besteht wissenschaftlich noch Unsicherheit über die Gefährdung der Gesundheit, so kann das Bundesamt für Gesundheit (BAG) vorläufige Massnahmen treffen, bis weitere Informationen für eine umfassendere Risikobewertung vorliegen.
3 Parteien (Grüne, EVP, BDP) sowie 56 Gesundheitsorganisationen86 und 1 Privatperson (pKW) begrüssen Artikel 6 ausdrücklich.
Der Kanton NE fordert, dass die Regelung nur durch Gesundheitsschäden fundiert sein soll und nicht über Tatsachen wie zum Beispiel die Erleichterung des Inhalierens. DILV LU verlangt die Beibehaltung der geltenden Positivliste.
Die PLR Vaud, CIPRET-GE und 34 Wirtschaftsorganisationen87 fordern eine gesetzliche Verankerung verbotener Substanzen, Zusatzstoffen und Produkten. 6 Gesundheitsorganisationen (CIPRET-GE, CIPRET-VS, MFE, KHM, SGAM, SGIM) verlangen zudem eine komplette Deklaration der Bestandteile der Tabakprodukte und deren Auswirkungen auf die Gesundheit, eine Liste mit Inhaltsstoffen und Emissionen der Tabakprodukte, sowie einen Informationszugang für Konsumenten. 2 Gesundheitsorganisationen (AVS, CIPRET-VS) wünschen eine Erweiterung der Liste der schädlichen Zusatzstoffe. CVCI verlangt die gesetzliche Verankerung der Ziele und Zwecke der Massnahmen und Regelungen.
2 Parteien (jfs, SVP) lehnen die Bestimmung explizit ab. Die PLR Vaud und 41 Wirtschaftsorganisationen88 lehnen diesen Artikel ganzheitlich ab und schlagen eine Umformulierung vor. Erstens sollen Zutaten, welche die inhärente Toxizität von einzelnen Tabakprodukten erhöhen, bei der Herstellung der entsprechenden Tabakprodukte nicht verwendet werden dürfen. Zweitens sollen Tabakprodukte keine aromatischen Substanzen enthalten, die aus bestimmten Zutaten hergestellt werden (in der Stellungnahme ist eine Liste abgedruckt). Drittens soll der Nikotin-, Teer- sowie Kohlenmonoxidgehalt gesetzlich festgeschrieben werden (10 mg Teergehalt 1,0 mg Nikotingehalt, 10 mg Kohlenmonoxidgehalt). Schliesslich soll derjenige, welcher Tabakprodukte in Verkehr bringt, nachweisen, dass die Produkte den erwähnten Anforderungen entsprechen.
Weitere 5 Wirtschaftsorganisationen89 schliessen sich dieser Neuformulierung an, legen zusätzlich aber eine Liste der aromatischen Substanzen vor, die Tabakprodukte nicht enthalten dürfen (z.B. Birkenteeröl, Bittermandelöl, Cumarin etc.).
86ACS, AFD, ags, ASN, AT, BeGe, BEKAG, BK CH, CFCH, CIPRET-FR, CIPRET-VD, CVS, FMH, FS, FSP,
FTGS, GELIKO, GFCH, HQS, JMS, KHM, KLFR, KLS, KLZ, KSSP, LLAG, LLBB, LLBE, LLFR, LLG, LLGL, LLLZ, LLNE, LLS, LLSG, LLSO, LLTG, LPV, MFE, PHS, SDH, SGAM, SGIM, SGP, SGPP, SHS, SKS, SPZ, SS, SSE, STILL, SwissLung, VLSS, VLZ, ZRF, ZüFAM
87ALDI, BPCH, Broye Tabac, CAG, CJA, DCieSA, DCoAG, DImpEx, ECO, HBB, IGF, Jura Tabac, Kowag, Kowag
TS, Landi, Loeb, Manor, MS, MSSAG, ODAG, Oxy, SAG, sbv-usp, SHAG, SMAG, SOTA, SRF, Swiss Tabac, TALUAG, THAG, TopCC, VdR, VSAG, VSV
88ASKI, ASTAG, AWMP, b-i, BPCH, BSA, CCIG, CCSA, CH-TH, CNCI, EV, GKL, GriAG, hs, IAB, IHZ, IMG,
KAEC, KMO, LSAG, Margot, MCAG, Moro, MSA, PTES, SBC, SBV, SCV, SFF, sgv, SKIV, SLS, SOTA, TGV, Valora, VM, VOSA, VSIG, VZU, Webstar, WiU
89BAT, JTI, PMPSA, PMSA, SwiCi
- 28 -