Ergebnisbericht

Vernehmlassung 2013/113: Botschaft zur Förderung der Kultur in den Jahren 2016-2019 (Kulturbotschaft) · 40 Seiten

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ProCirque und dd wünschen in der Kulturbotschaft eine Würdigung des professionellen Zirkuskunstschaffens als innovative Kunstgattung sowie die Entwicklung von spezifischen Förderinstrumenten (namentlich im Bereich der Nachwuchsförderung).

FARS wünscht in der Kulturbotschaft eine Anerkennung der Strassenkünste als Kunstsparte.

Der SBKV bedauert, dass der Problematik «Umschulung von darstellenden Künstlerinnen und Künstler» (namentlich Bühnentänzerinnen und -tänzer) in der Kulturbotschaft nicht Rechnung getragen wird.

d) Musik

Einige Teilnehmer befürworten ausdrücklich die Fortführung der bisher geförderten Schwerpunkte:

CP, FPV, MSS, SCV, SMR, SMV, SSV, STV, ZH

Die Kantone Aargau, Basel-Stadt und Bern sind der Meinung, die Akzentsetzung im Bereich Pop und Jazz sei zu wenig begründet. Zudem müsse der Begriff «Berufsorchester» durch «professionelle Formationen» ersetzt werden.

SMECA wünscht, dass neben «angestammten» Musiksparten auch die Medien-Musik als eigenständige Musikgattung erwähnt und in die Förderkonzepte des Bundes einbezogen werde.

Verschiedene Teilnehmer würden die Entwicklung eines koordinierten Schweizer Musikinformationszentrums begrüssen. SMR und SMZ wünschen, bei der Entwicklung berücksichtigt zu werden:

MSS, SMR, SMS, SMZ, STV

Petzi ist der Meinung, dass der ganze Populärmusik-Sektor und vor allem seine Plattformen in der Kulturbotschaft zu wenig berücksichtig werde und fordert die Erwähnung der Leistungen der NGO Musik- und Kulturplattformen im Populärmusikbereich, namentlich für die kulturelle Teilhabe.

Die LR fordert die Ausrichtung von Strukturbeiträgen für Musikverlage (der Minderheitensprachen).

e) Film

Zahlreiche Teilnehmer äussern sich zu den im Filmkapitel dargelegten Massnahmen der Filmförderung des Bundes sowie zur vorgesehenen Änderung des Filmgesetzes (Geltung der Einverleiherklausel auch für Video-on-Demant und Online-Angebote):

- Zahlreiche Teilnehmer begrüssen die vorgesehenen Mehrmittel für den Bereich Film, fordern

jedoch teilweise eine stärkere Koordination mit regionalen Filmförderungsinstitutionen:

AI, AG, AR, ARF, BE, BL, BS, EDK, GE, GSFA, JU, NW, SG, SIG, SKV, SO, SSV, SZ, TI, VS, ZG, ZH

- Zahlreiche Teilnehmer begrüssen explizit die vorgesehene Gesetzesänderung:

ARF, CinéL, CinéS, EFiK, fds, SAGW, SFP, SP, SSA, SSV

- ARF und SFP fordern eine Anpassung des Filmgesetzes zur Erlassung von Vorschriften zur För-

derung von Schweizer Filmen bei audiovisuellen Mediendiensten auf Abruf.

- Einzelne Teilnehmer lehnen die Gesetzesrevision in dieser Form explizit ab (EFAG formuliert

einen Gegenvorschlag):

CP, EFAG, FPV, IVF, PP

- Verschiedene Teilnehmer fordern, die Hochschulen wieder als Filmproduzentinnen anzuerken-

nen, damit herausragende Abschlussfilme in den Genuss der selektiven Filmförderung kommen:

écal, HSLU, KFH, LU, OW, SZ, VD, UR, ZG

- Die Gruppe SFM fordert ein neues Förderinstrument für Kleinproduktionen im Spielfilmbereich mit

besonderer Berücksichtigung des Nachwuchses.

- CinéE fordert eine stärkere Berücksichtigung der Filmvermittlung sowie der Unterstützung des

Zugangs zur Filmkultur, insbesondere zugunsten von Kindern und Jugendlichen.

- CinéF fordert Anpassungen an der Subventionsvergabe im Bereich «succès cinéma» und Festivals.

- CinéL fordert die Einführung einer ergänzenden Verleihförderung sowie Förderinstrumente für die

Sicherung von kleinen und mittleren Kinos mit einer vielfältigen Programmation.

- SKV fordert eine angemessene Förderung der Kinos und eine Evaluation von «succès cinéma».