Ergebnisbericht

Vernehmlassung 2013/113: Botschaft zur Förderung der Kultur in den Jahren 2016-2019 (Kulturbotschaft) · 40 Seiten

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Zahlreiche Teilnehmer fordern eine sofortige Evaluation der aktuellen Praxis und der bisherigen Subventionsnehmer sowie die Umsetzung der Erkenntnisse bereits per 2016:

AI, AG, AR, BL, BS, EDK, GE, GR, IGV, LU, NE, NW, FR, SG, SZ, TI, VHS, VD, VS, ZH

Die Grünen begrüssen die Weiterführung der Auswahl Subventionsnehmer und Subventionshöhe bis 2020.

Verschiedene Teilnehmer verlangen die Einführung einer Staatsgarantie:

AI, AG, AGVK, AR, BL, BS, EDK, GE, NW, SG, SO, SSV, TI, VD, VS, VSK, ZH

Die VSK fordert eine Erhöhung der Summe für Einzelprojekte (Restaurierungen, Versicherungsprämien etc.), wenn nötig zu Lasten der 13 Betriebsmittelempfänger.

KVS und mediamus fordern den Bund dazu auf, von allen mit Betriebsbeiträgen geförderten Museen und Sammlungen sowie vom SNM verstärkte Massnahmen zugunsten der kulturellen Teilhabe sowie der Kulturvermittlung zu verlangen.

i) Provenienzforschung / Kulturgütertransfer

Verschiedene Teilnehmer fordern vom Bund grössere Anstrengungen zugunsten Dritter im Bereich der Provenienzforschung (Richtlinien, Expertenwissen, etc.), auch zugunsten von Privatsammlungen:

AS, BE, BS, NIKE, SP, VSK

Einzelne Teilnehmer bedauern, dass der Kulturgüterschutz in der Kulturbotschaft nicht erwähnt wird:

OW, VD

ICOM Schweiz weist auf die Wichtigkeit einer intensiven Zusammenarbeit zwischen BAK und ICOM Schweiz im Bereich des internationalen Kulturgütertransfers und der Museumsethik hin.

j) Bibliotheken

Verschiedene Teilnehmer weisen darauf hin, dass die aktuell auszuarbeitende Koordination im Bibliothekswesen auf gesamtschweizerischer und sprachregionaler Ebene ein abgestimmtes Vorgehen von Bund und Kantonen erfordert, das bereits in der Kulturbotschaft skizziert werden sollte:

BibMed, EDK, KNB, LFS, OW, SG, SII, TG, UR

Die KNB fordert, der Kooperationswille des Bundes und die Notwendigkeit strategischer Zusammenarbeit im Bibliothekswesen müsse in der Kulturbotschaft verankert werden.

Die Kantone Graubünden und Jura vermissen die Berücksichtigung der öffentlichen Archive in der Kulturbotschaft und fordern ein eigenes Kapitel «Archive».

Einzelne Teilnehmer lehnen einem Ausbau der bestehenden Bibliothekstantieme ab, auf jeden Fall dürfe diese nicht zu (finanziellen) Lasten der Bibliotheken gehen:

BIS, KNB, TG

Die Piratenpartei fordert den Bund auf, die Digitalisierung und Publikation von Sammlungen und Archiven massiv vorwärtszutreiben und auf einen niederschwelligen, barrierefreien Zugang zu achten.

WSS fordert eine gebührende Berücksichtigung der wissenschaftlichen Sammlungen als Kulturgüter nationaler Bedeutung.

k) Heimatschutz und Denkmalpflege

Verschiedene Teilnehmer begrüssen das 2012 eingeführte Steuerungsinstrument der Programmvereinbarungen explizit.

AG, AP, AS, BE, LU, NIKE, OW, SAM, UR, ZG

Einige Teilnehmer unterstreichen die grosse Bedeutung der Vermittlung im Bereich Heimatschutz und Denkmalpflege und wünschen teilweise eine Präzisierung der diesbezüglichen Förderschwerpunkte:

BS, LU, SHS, KSD, KSKA, NIKE, SKR, ZG