Ergebnisbericht
Vernehmlassung 2013/113: Botschaft zur Förderung der Kultur in den Jahren 2016-2019 (Kulturbotschaft) · 40 Seiten
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- GSFA vermisst in der Kulturbotschaft die Erwähnung der Gattung Animationsfilm und fordert eine
Unterstützung für lange Animationsfilmformate sowie für Kinderfilme.
- Die SRG vermisst eine Unterstützung für Fernsehformate.
- Die Kantone LU und SZ wünschen, dass die Innerschweizer Filmfachstelle (IFFG) im Filmkapitel
unter den wichtigen Förderstellen genannt werde:
Verschiedene Teilnehmer äussern sich zum Thema Filmfestivals:
- Einige Teilnehmer unterstreichen die grosse Bedeutung von Filmfestivals für die Vielfalt und
Vermittlung und fordern eine hinreichende finanzielle Unterstützung:
ARF, Cdf, CinéS, EFiK, GE, SRG, TI
- Die CdF und die EFiK fordern, dass Eintritte an Schweizer Filmfestivals gleich wie Kinoeintritte
behandelt werden und als «succès cinéma» verbucht werden.
- CinéL und SKV fordern hingegen Massnahmen, die eine Verbreitung von ausgewählten Festival-
filmen ausserhalb der Festivaltermine und Festivalorte in Kinos erlauben würden.
Verschiedene Teilnehmer äussern sich explizit zur vorgesehenen Drehbuchförderung:
- Diese wird von zahlreichen Teilnehmern begrüsst:
ARF, BE, BS, CinéS, EFiK, SRG, Suisseculture
- Allerdings wird verschiedentlich eine wesentliche Einflussnahme der SRG auf die Stoffe befürchtet:
ARF, BE, BS, CinéS, EFiK
- Die écal wünscht, dass die Kunsthochschulen in diesem Zusammenhang als wichtige Akteure
der Schweizer Filmkultur und -produktion genannt werden.
Swiss Films vermisst eine grundsätzliche Stellungnahme des Bundesrates zum Schweizer Filmpreis. Die EFiK wünscht mehr Klarheit über die Aufgabenteilung und Zusammenarbeit zwischen BAK, PH und SF bezüglich der Distribution und Ausstrahlung von Filmen. Zusätzlich fordert sie die Erwähnung des Schweizer Filmpreises unter 3.1.2 «Preise, Auszeichnungen, Ankäufe».
f) Preispolitik
Zahlreiche Teilnehmer begrüssen die Weiterführung der Preisvergaben und deren Gestaltung. Teilweise wird eine Koordination mit Kantonen, Städten und betroffenen Branchenverbänden gewünscht:
ACT, AdS, ALSI, BE, GE, Grüne, IIT, MSS, OW, Petzi, SESI, SGTK, SME, SMS, SMV, SSRS, STV, Suisseculture, SWIPS, UR, VSB, ZG
Zahlreiche Teilnehmer fordern, dass die Anzahl, Höhe und der Rhythmus der Preise überdenkt werden. Sie befürchten insbesondere eine Konkurrenzierung mit bestehenden Preisen:
AI, AG, AR, BE, BL, BS, EDK, LU, NW, SBVV, SG, SH, SO, SSV, SZ, TG, TI, VS, ZH
Die IGV stellt die dargelegten Ansprüche an mögliche Preisträger in Frage und fordert eine Öffnung der Kriterien, damit auch «Vertreter der Tradition» ausgezeichnet werden können.
Die ktv wünscht dass die bereits beschlossene Integration des Schweizer Kleinkunstpreises ab 2015 in die Schweizer Theaterpreise in der Kulturbotschaft berücksichtigt und explizit erwähnt werde.
Der SBKV bedauert, dass die Sparte Oper/Musiktheater bei den Bundes-Preisen übergangen wird und wünscht zudem einen Preis für Theaterkritik.
g) Kulturelle Organisationen
Zahlreiche Teilnehmer begrüssen, dass in der Kulturbotschaft den kulturellen Organisationen eine grosse Bedeutung beigemessen wird:
AdS, ARF, astej, CinéL, Cultura, EOV, JMS, MSS, Mus, Petzi, SBV, SMR, SMS, SMV, STS, Suisseculture, visarte, VMS Einzelne Teilnehmer bedauern, dass mit Reduktion von Beiträgen Druck auf Verbände für Zusammenschlüsse gemacht wird:
ARF, IIT, Grüne, SMV, Suisseculture, UNIMA