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Vernehmlassung 2014/151: Revision der Verordnung über den Verkehr mit Abfällen (VeVA) und der Verordnung des UVEK über Listen zum Verkehr mit Abfällen · 3 Seiten

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0 – 200 > 200

Mittlere Kantenlänge Holzabfälle

mm mm

Probenahmegerät Eimer Kiste

Fassungsvermögen 10 L 30 L

Anzahl Einzelproben 1616

Mindestgewicht Einzelprobe ca. 1,5 kg ca. 5 kg Anzahl Laborproben 11

Mindestvolumen Laborprobe 160 L 480 L

Mindestgewicht Laborprobe 18 kg 80 kg

Die 16 Einzelproben werden, abhängig von der Haldenform,

gleichmässig verteilt:

a) Konischer Haldenquerschnitt

 Einteilung des Querschnittes in 3 Ebenen

 Verteilung der Einzelproben:

o oberes Drittel 4 Probennahmen

o mittleres Drittel 6 Probennahmen

o unteres Drittel 6 Probennahmen

b) Annähernd quaderförmiger Querschnitt

 Einteilung des Querschnittes in 3 Ebenen Bild 3: Konischer Haldenquerschnitt  Aufteilung der 16 Einzelproben zu gleichen Teilen auf

die 3 Ebenen

 Entnahme der Proben gleichmässig über die gesamte

Fläche des Haufwerkes verteilt

Die Entnahme der 16 Einzelproben erfolgt manuell mit dem

entsprechenden Probenahmegerät beginnend vom Fuss bis

zur Spitze des Haufwerkes z. B. an der Oberfläche oder ent-

lang eines Schürfschlitzes, der mit einem Pneulader, einem

Bagger oder einem ähnlichen Gerät erzeugt wird.

Falls die technischen Voraussetzungen es erlauben, sind die

Haufwerke mittels Bagger oder Radlader an mehreren Stellen

aufzubrechen, um Proben aus dem Inneren des Haufwerkes

entnehmen zu können.

Bild 4: Quaderförmiger Querschnitt

Für die Probenahme von unzerkleinertem Altholz sowie Holz-

hackschnitzel und Holzspäne ist das Verfahren anders.

3.1. Probenahme von unzerkleinertem Altholz

Bei Haufwerken mit unzerkleinerten Holzstücken mit Kantenlängen > 500 mm ist eine korrekte Probenahme schwierig und mit grossen Unsicherheiten behaftet. Die Resultate einer Analyse, beruhend auf „Probenahmen“ von unzerkleinertem Altholz sind mit korrekten Fehlertoleranzwerten anzugeben.

Das den gewählten Probenahmepunkten (siehe 3) am nächsten liegende Holzstück wird aus dem Haufwerk mittels einer Tischkreissäge entnommen. Aus diesem Holzstück (Einzelprobe) wird eine Teilprobe durch Sägen entnommen, wobei der ganze Querschnitt des Holzstückes erfasst werden muss (Querschnittsprobe).

3.2. Probenahme von Holzhackschnitzel und Holzspäne

Diese Methode kommt in Betracht wenn die Aufbereitung von Altholzschnitzeln in einer 2-stufigen Herstellung erfolgt. Das Endprodukt wird auf der Aufbereitungsanlage von Metall und Aluminium gereinigt und eventuell durch Aussiebung von der Feinfraktion getrennt.