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Vernehmlassung 2014/155: Revision im Bereich Strahlenschutz · 482 Seiten
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Anhang 12 (Art. 40)
Dosisermittlung als Folge einer Radonexposition
Die effektive Dosis des Personals muss ermittelt werden, falls die integrierte Radongaskonzentration während der effektiven monatlichen Arbeitszeit am Arbeitsplatz 170 kBqh/m3 überschreitet. Als Grundlage für die entsprechende Konversion dient der nominelle Risikokoeffizient für eine Radonexposition einer Person am Arbeitsplatz aus der ICRP-Publikation 115 (2010) und der totale Risikokoeffizient für Krebs und erbliche Effekte aus der ICRP-Publikation 103 (2007).
Der Dosiskonversionsfaktor für eine Radonkonzentration im Gleichgewicht (Gleichgewichtsfaktor F=1) beträgt:
c = 1.87 x 10-5mSv/Bqhm-3
B
Der Gleichgewichtsfaktor F ist das Verhältnis von gleichgewichtsäquivalenter Radon-Aktivitätskonzentration zu realer Radon-Aktivitätskonzentration. Für Rn-222 beträgt der Gleichgewichtsfaktor 1, wenn sich die gesamten Radon-Folgeprodukte in Luft befinden. Andererseits geht der Gleichgewichtsfaktor gegen Null, wenn alle Folgeprodukte aus der Luft kontinuierlich (z.B. durch Luftreinigungssysteme) entfernt werden.
Die in einem Monat akkumulierte effektive Folgedosis ist mit folgender Formel zu berechnen:
E = F x c x monatlich integrierte Radongaskonzentration (kBqhm-3) B
Die in einem Jahr akkumulierte effektive Folgedosis ergibt sich aus der in einem Monat akkumulierten effektiven Folgedosis multipliziert mit der Anzahl Monate, in denen die Person exponiert ist.
Fallbeispiel für die einem Jahr akkumulierte effektive Folgedosis einer Person, welche das ganze Jahr (12 Monate) einer monatlich integrierten Radongaskonzentration von 170 kBqh/m3 ausgesetzt ist:
Gleichgewichtsfaktor Effektive Folgedosis [mSv/a]
F = 0.1 3.8
F = 0.2 7.6
F = 0.4 15.3
F = 0.8 38.2