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Vernehmlassung 2014/155: Revision im Bereich Strahlenschutz · 482 Seiten

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7. P-33

7.1 Stoffwechsel

Inhaliertes Phosphat (Absorptionsklasse Typ M) wird zu etwa 70 % via Nase, Verdauungstrakt (Resorptionsanteil f1= 0,8) und Urin rasch wieder ausgeschieden. Phosphat, das in die Blutbahn gelangt, wird zu etwa 70 % vom Weichgewebe und den Knochen aufgenommen. Die Verweilzeit dieses Anteils wird durch die physikalische Halbwertszeit, sowie die relativ rasche Ausscheidung aus dem Weichgewebe über den Urin (Halbwertszeit = 19 Tage) bestimmt.

7.2 Messmethoden Triagemessung

Direkte Messung einer Urinprobe mittels Flüssigszintillationszähler.

Messschwelle: 200 Bq/l

Inkorporationsmessung

Messung der P-33-Konzentration Cu im Urin in Bq/l mittels Flüssigszintillationszähler

7.3 Überwachungsintervalle T und Zeitpunkt t der ersten Messung nach Ereignis

TTriage: 30 Tage TMessung: 30 Tage tEreignis: 2 Tage

7.4 Interpretation ohne Berücksichtigung einer früheren Inkorporation

t einh/m(t)

E50 = Cu.{einh/m(t)} [Tage] [Sv·l/Bq]

1 0,049×10-6 E50: 50-Jahre-Folgedosis in Sv 2 0,079×10-6 Cu: Messwert in Bq/l 3 0,12×10-6 einh: Dosisfaktor in Sv/Bq 4 0,18×10-6 m(t): Ausscheidungsanteil im Tagesurin (=1,4 l) in l-15 0,23×10-6 t: Tage zwischen Messung und Inkorporation. 6 0,28×10-6 Bei unbekanntem Inkorporationszeitpunkt ist t = T/2 7 0,34×10-6

Überwachungsintervall T = 30 Tage 15 0,87×10-6

30 2,2×10-6 45 5,4×10-6

7.5 Korrektur für vorangehende Inkorporation

Überwachungsintervall T = 30 Tage: EC 0,87106 Ea 0,16

50 u50