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Vernehmlassung 2014/51: Strategie Antibiotikaresistenzen Schweiz (StAR) · 71 Seiten
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Die bereichsübergreifende Vernetzung der Akteure, die bei der Erarbeitung der Strategie aufgebaut wurde, ist weiterzuführen. Die teilweise bestehende lokale Zusammenarbeit und der Wissensaustausch zwischen verschiedenen Bereichen werden gefördert und gestärkt. Die Vernetzung wird auf Stufe Behörden und Vollzug, andererseits auch auf Stufe der klinisch Tätigen, der Forschenden und der Branchenverbände verbessert.
Tiergesundheitsdienste werden im Rahmen von Leistungsvereinbarungen gezielt in die Bearbeitung spezifischer Fragestellungen oder die Umsetzung von Informations- und Beratungstätigkeiten mit einbezogen. Eine mögliche Neuorganisation zur Stärkung der Tiergesundheitsdienste wird auch unter dem Aspekt ihrer Mithilfe bei der Umsetzung von Massnahmen im Rahmen der Antibiotikastrategie geprüft.
Die Federführung für die Umsetzung der Massnahme liegt beim Bund, Umsetzungspartner sind Fachgesellschaften und die themenbezogenen Spezialistinnen und Spezialisten.
3.6.4 Vernetzung mit anderen Ländern
Vernetzung mit anderen Vernetzung mit anderen Ländern im Bereich der strategischen Ansätze und Ländern der Forschung verstärken
Erfahrungen aus anderen nationalen Strategien werden kontinuierlich evaluiert und aufgenommen. Die bilaterale, inter- und multinationale Zusammenarbeit wird verstärkt. Der internationale Austausch zu Forschungsfragen wird gefestigt und weiter verstärkt.
Auf globaler und europäischer Ebene bestehen mehrere Initiativen und Organisationen, die auch für die Schweiz relevant sind, so z.B. Global Action Plan der WHO45, Transatlantic Task Force TATFAR46, Central Asian and Eastern European Surveillance on Antimicrobial Resistance CAESAR47, EARSnet48 oder Joint Programming Initiative on Antimicrobial Resistance JPIAMR49.
Im Humanbereich ist die Schweiz nicht mit den europäischen oder internationalen Netzwerken verbunden. Anresis.ch würde es ermöglichen, Daten an die EU zu liefern, allerdings ist die Schweiz nicht Teil der europäischen Datenbank. Es werden jedoch Anstrengungen seitens der Schweiz unternommen, zukünftig auch Schweizer Daten berücksichtigt werden. Zurzeit publiziert die Datenbank CAESAR der WHO die Daten der Schweiz.
Ein künftiges Gesundheitsabkommen mit der EU würde es erlauben, diese Zusammenarbeit zu stärken und zu formalisieren.
Die internationale Vernetzung einzelner Akteure im Veterinärbereich ist zwar gut – es fehlt aber eine Koordination, die die relevanten Aktivitäten auf diesem Bereich bündelt und den interessierten Kreisen in geeigneter Form weitergibt. Die Schweiz nimmt regelmässig an internationalen Treffen teil. Soweit möglich, wird an EU-Arbeitsgruppen teilgenommen. Hinsichtlich der Schweizer Strategie Antibiotikaresistenzen wurden andere nationale Strategien evaluiert und verschiedenste Mass-
45 http://www.who.int/drugresistance/amr_global_action_plan/en/
46 http://www.cdc.gov/drugresistance/tatfar/
47 http://www.euro.who.int/en/health-topics/disease-prevention/antimicrobial-resistance
48 http://www.ecdc.europa.eu/en/healthtopics/antimicrobial_resistance/database/Pages/database.aspx
49 http://www.jpiamr.eu/