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Vernehmlassung 2014/51: Strategie Antibiotikaresistenzen Schweiz (StAR) · 71 Seiten

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ansätze entwickelt. Mit der Umsetzung der Massnahme wird geprüft, welche Rollen die bei der Erarbeitung der Strategie involvierten Akteure (BAG, BLV, BAFU und BLW sowie Vertreter von Kantonen, Fachgesellschaften und Expertengruppen) im Rahmen des Koordinationsorgans erhalten werden. Es wird zudem berücksichtigt, welche Schnittstellen und Synergien sich zum vorgesehenen Unterorgan One Health (Art. 80f. Verordnung zum revidierten EpG) des Koordinations- organs des revidierten Epidemiengesetzes (Art. 54) ergeben.

Die Federführung für die Umsetzung der Massnahme liegt beim Bund, Umsetzungspartner sind die involvierten Spezialisten gemäss Ausgestaltung der Massnahme.

3.6.2 Beratende Expertenkommission

Beratende Bereichsübergreifende beratende Expertenkommission für Antibiotika- Expertenkommission resistenzen und Antibiotikaverbrauch aufbauen

Es wird ein beratendes Gremium geschaffen, das den Bundesrat und die beteiligten Bundesämter bei der Umsetzung der Strategie berät. Es wird geprüft, ob diese Aufgabe einer ausserparlamentarischen Expertenkommission übertragen wird.

In Abstimmung mit der Ausgestaltung des bereichsübergreifenden Koordinationsorgans wird eine bereichsübergreifende beratende Expertenkommission aufgebaut. Es ist zu prüfen, ob diese Aufgabe einer ausserparlamentarischen Expertenkommission übertragen wird.

Die Expertenkommission wird sich aus Vertretern der wichtigsten Akteure und Fachexperten zusammensetzen. Damit kann sie spezifisches Fachwissen einbringen, das in der Bundesverwaltung nicht vorhanden ist und gleichzeitig den Einbezug der Stakeholder sicherstellen.

Die Federführung für die Umsetzung der Massnahme liegt beim Bund, Umsetzungspartner sind die themenbezogenen Spezialisten.

3.6.3 Einbezug von Akteuren stärken

Einbezug von Akteuren Einbezug von Fachgesellschaften, Tiergesundheitsdiensten sowie weiteren stärken Experten und Akteuren stärken

Bestehende Fachgesellschaften, Forschungsgruppen, Tiergesundheitsdienste und Expertengruppen werden in ihrer Rolle gestärkt und unterstützt. Sie werden bei der Erarbeitung von Richtlinien eingebunden und nehmen bei der Vernetzung und dem Wissensaustausch eine Schlüsselrolle ein.

Mit den diversen Experten und Akteuren bestehen informelle Netzwerke. Die Tiergesundheitsdienste (Schweinegesundheitsdienst, Rindergesundheitsdienst, Beratungs- und Gesundheitsdienst für Kleinwiederkäuer) sind private Selbsthilfeorganisationen, die zum Ziel haben durch Bildung, Information und Beratung die Tiergesundheit zu erhalten, tiergerechte Haltung zu fördern und die Qualität bei Lebensmitteln tierischen Ursprungs zu sichern. Sie werden von der öffentlichen Hand mitfinanziert und können für die Unterstützung bei Tiergesundheitsprogrammen beigezogen werden. Zurzeit sind Abklärungen im Gange, ob und in wie weit eine Neuorganisation zu einer Stärkung der Tiergesundheitsdienste beitragen kann.