Ergebnisbericht
Vernehmlassung 2014/51: Strategie Antibiotikaresistenzen Schweiz (StAR) · 61 Seiten
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Humanmedizin stärker einbeziehen
BL, BS, FR, LDK, LOBAG, Mutterkuh CH, Proviande, SBV, SGBV, SKMV, SMP, SO, SOBV, SRP, Suisseporcs, Swiss Beef, swissherdbook und SZV legen einen generell stärkeren Einbezug von Akteuren der Humanmedizin nahe. AGORA, AI, BL, CJA, GST, KT SZ, LDK, LOBAG, Mutterkuh CH, NE, NW, Prométerre, SBV, SGBV, SKMV, SMP, SRP, Suisseporcs, Swiss Beef, swissherdbook, SZV, UFA, UR und ZG empfehlen, auch im Humanbereich eine umfassende Überwachung des Antibiotikagebrauchs einzuführen. Im Gegensatz dazu vertreten FMH, H-CH und Safoso die Ansicht, der Veterinärbereich solle prioritär behandelt werden, da in diesem die Überwachung bisher vergleichsweise schlecht funktioniere.
BE, EFBS, GR, Interpharma, KTD GL, NW, OW, SG, SGP-Päd, SH, TG, UR, VSKT und ZH fordern, dass auch für die Humanmedizin verbindliche Verschreibungsrichtlinien für
Antibiotika erarbeitet werden. Und für die Definition von Einschränkungen im
Antibiotikagebrauch in der Humanmedizin sprechen sich aus: AG, AGORA, AR, BE, CJA, GR, JU, KTD GL, Mutterkuh CH, NE, NW, OW, Prométerre, SBV, SGP-Päd, SKMV, SMP, SO, SRP, Swiss Beef, SZ, SZV, TG, UR, VSKT und ZH. Des Weiteren sollen Massnahmen zur Compliance vorgesehen und durchgesetzt werden, so BL, LDK, LOBAG, Mutterkuh CH, SBV, SKMV, SMP, SOBV, SRP, Suisseporcs, Swiss Beef, swissherdbook, SZV, UR und ZG.
Komplementär- und Alternativmedizin einbeziehen
StAR soll nach Ansicht vieler Stellungnehmender das Potential von Komplementär- und Alternativmedizin stärker berücksichtigen und die Forschung im Bereich der
Komplementärmedizin fördern. Diesbezügliche Empfehlungen beziehen sich auf die
Veterinärmedizin (AefU, Bio Suisse, Dakomed, camvet.ch, Demeter, FiBL, Grüne, KAG,
Kometian, LBV, LOBAG, Mutterkuh CH, Pro Natura, SBLV, SBV, SGBV, SKMV, SMP, SRP, Suisseporcs, SVS, Swiss Beef, VKMB, VTL) ebenso wie auf die Humanmedizin (Dakomed, SMGP, UNION).
In Bezug auf die Veterinärmedizin raten AefU, Grüne, Kometian, LBV, LOBAG, Mutterkuh CH, SBV, SGBV, SKMV, SMP, SRP, Suisseporcs, Swiss Beef, SZV, VKMB und VTL, bei der Besetzung von Fachstellen in Bildung und Beratung die komplementärmedizinischen
Fachkompetenzen angemessen zu berücksichtigen. Zudem schlagen camvet.ch, Bio Suisse, FiBL, Kometian und SMGP vor, die Vermittlung von Kenntnissen der Komplementärmedizin in der Ausbildung von Tierärzten verbindlich einzuführen.
Einfluss von StAR auf landwirtschaftliche Struktur klären
Mehrere Stellungnehmende fordern, StAR solle gezielte Massnahmen zur Veränderung der landwirtschaftlichen Struktur enthalten (neue Ausrichtung: gesunde Tierhaltung,
überschaubare Bestandesgrössen, keine industrielle Massenproduktion). Demgegenüber fordern ebenfalls mehrere Teilnehmende, StAR dürfe die landwirtschaftliche Struktur nicht beeinflussen (Direktzahlungen nicht antasten, keine Umlagerung der Tierwohlbeiträge in Tiergesundheitsbeiträge, Wirtschaftlichkeit bestehender Praktiken nicht einschränken).
Bzgl. der Optimierung von Betriebsabläufen in Tierhaltungen befürworten BE, SO, SG und VKCS eine Einflussnahme von StAR auf die landwirtschaftliche Struktur. Im Gegensatz dazu sprechen sich LOBAG, LBV, SBV, SKMV, SRP, Suisseporcs, SZV, Swiss Beef und
swissherdbook gegen eine Einflussnahme auf die landwirtschaftliche Struktur aus.
Bzgl. Marktmechanismen und Anreizsystemen für eine Einflussnahme äussern sich AifU,
fair-fish und GPS. Gegen eine Einflussnahme äussern sich Bio Suisse, FiBL, LBV, Mutterkuh CH, SBGV, SBV, SKMV, SMP, SOBV, SRP, Suisseporcs, SZV, Swiss Beef und