Ergebnisbericht

Vernehmlassung 2014/51: Strategie Antibiotikaresistenzen Schweiz (StAR) · 61 Seiten

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swissherdbook. Insbesondere verwahren sich diese Stellungnehmenden gegen eine

Umlagerung von Tierwohl- in Tiergesundheitsbeiträge.

BTS, RAUS, STS, VKMB und ZT empfehlen eine Verbindung von StAR mit Direktzahlungen, um verschiedene Massnahmen zur Reduktion des Anitbiotikagebrauchs zu fördern.

Demgegenüber möchten AGORA, BL, CJA, JU, LBV, LDK, NE, Prométerre, SBLV, SBV,

SKMV, SMP, SZV, Swiss Beef, swissherdbook und VS jegliche Verbindung von StAR mit Direktzahlungen vermeiden.

5.2 Empfehlungen zur Umsetzung

Art der Anreizsysteme definieren

Für die Umsetzung vieler einzelner Massnahmen empfehlen Stellungnehmende

unterschiedliche Strategien: Während einige Stellungnehmende positive Anreizsysteme bevorzugen, legen andere die Schaffung von griffigen Sanktionsmöglichkeiten nahe. Die jeweiligen Empfehlungen finden sich in Kapitel 6.2 zu den einzelnen Massnahmen.

Kosten und Finanzierung klären

Die meisten Stellungnehmenden verweisen darauf, dass die fehlende Klärung von Kosten und Finanzierung ein grosser Mangel von StAR ist, und fordern, dass eine

Kostenabschätzung und eine Kosten-Nutzen-Analyse schnell nachgereicht werden. Diese werden als Voraussetzung für die Gliederung der Massnahmen nach Prioritäten und die Konkretisierung der Strategie erachtet. Viele weisen zudem darauf hin, dass für

Kostenüberlegungen die Massnahmen präzisiert und konkretisiert werden müssen.

Bezüglich der in Kapitel 4.2 dargelegten Finanzierungsgrundsätze (1. Finanzielles

Engagement von privaten Organisationen erhöhen, 2. Lastenverschiebungen zwischen Bund und Kantonen vermeiden) äussern sich die Stellungnehmenden unterschiedlich:

 AGORA, CJA, FMH, JU, LBV, LOBAG, Mutterkuh CH, NE, Prométerre, SBV, ScInd, SGBV, SKMV, SMP, SOBV, SRP, Suisseporcs, Swiss Beef, swissherdbook und SZV lehnen ein erhöhtes finanzielles Engagement des privaten Sektors ab und fordern, dass die öffentliche Hand – insbesondere der Bund – die notwendigen Ressourcen zur Verfügung stellt.

 FR, G15, H+, NE, SGSH, SSID, Swissnoso, VD und VS fordern eine Klärung, welche privaten Organisationen sich an der Finanzierung beteiligen sollen/können.

 AI, GDK, GL und LU weisen darauf hin, dass mögliche Kosten nicht ausschliesslich auf die Kantone als Umsetzungspartner und Vollzugsbehörden umgewälzt werden sollen.

Stellungnehmende weiterhin konsultieren

Die meisten Stellungnehmenden fordern, zu konkreten Umsetzungsplänen,

Einzelmassnahmen und Auflagen, die sie potentiell betreffen, wiederum Stellung beziehen zu können.