Ergebnisbericht

Vernehmlassung 2014/51: Strategie Antibiotikaresistenzen Schweiz (StAR) · 61 Seiten

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Privatpersonen (2)

Schweizer Obstverband

Schweizerische Vereinigung für Schweinemedizin

Sentinella Meldesystem

STC Science Sàrl

Vetsuisse Fakultät der Universität Bern

Ablehnung mit Empfehlungen

Schweizer Tierschutz STS

Fachsektion Geflügel der GST

Schweizerische Volkspartei

Uniterre

Privatperson (1)

Ablehnung

Verein Bauernverstand

Als einziger Teilnehmender lehnt der VBV StAR gänzlich ab. Auszug aus der

Stellungnahme: «Das StAR-Programm wurde von jenen geschrieben, welche die

Erfahrungen von uns Bauern ignorieren und betriebsblind die nächste Katastrophe

vorbereiten. [...] Das 70-seitige Lobbyprogramm könnte auf eine Seite reduziert werden,

wenn ehrlich die echten Probleme angesprochen würden.»

Fünf Stellungnehmende lehnen StAR in der jetzigen Form ab und empfehlen eine

Neuausrichtung: Der STS, Uniterre, die SVP, die SVGK sowie eine Privatperson.

Der STS und Uniterre halten wortgleich fest: «[Es] braucht [...] kaum neue Richtlinien,

Standards, Labels oder Tiergesundheitsbeiträge, sondern ein Sichten und konsequentes Ausrichten der bestehenden, brauchbaren Regelwerke (zum Beispiel Landwirtschaftsgesetz, Tierschutzgesetz, Tierarzneimittelgesetz) [...].»

Die SVP anerkennt die Notwendigkeit von StAR, beurteilt die Strategie jedoch als zu

umfassend und fordert die Überprüfung und Verifizierung der «nur angeblich

wissenschaftlichen Grundlagen», insbesondere der in StAR festgehaltenen «Kausaltäten und Korrelationen bei den Todesfällen». Des Weiteren fordert sie – wie viele andere

Stellungnehmende (siehe Kapitel 5) – eine klare Gliederung der Massnahmen nach

Prioritäten, basierend auf einer Kosten-Nutzen-Abwägung.

Die SVGK äussert die Befürchtung, dass StAR zu wenig greifen wird, da die Strategie zu wenig auf die Einschleppung von Antibiotikaresistenzen aus dem Ausland eingeht und keine notwendige Abkehr «von der Globalisierung zurück zu einer kleinräumigen

Kompartimentierung» vollzieht.

Folgende Stellungnehmende äusserten sich nicht grundsätzlich zur Strategie, gaben jedoch Hinweise zu einzelnen konkreten Massnahmen: Bell Schweiz AG, Schweizer

Interessengemeinschaft Geflügelfleisch, Rindergesundheitsdienst, Schweiz.

Geflügelproduzenten, Spitäler Schaffhausen, AG Antibiotika, Konferenz der Beauftragten für Natur- und Landschaftsschutz, Swissmedic – Schweizerisches Heilmittelinstitut.