Ergebnisbericht
Vernehmlassung 2014/53: Teilrevision des Bundesgesetzes über die Krankenversicherung betreffend Steuerung des ambulanten Bereichs · 168 Seiten
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Bisher bestehende Leistungserbringer bzw. Arztpraxen sind zu Recht von der Möglich- BEKAG keit einer Einschränkung der Tätigkeit zu Lasten der OKP ausgenommen. Gleiches
muss für Praxisnachfolgen gelten. Die Möglichkeit des Kantons, trotz grundsätzlicher
Zulassungsbeschränkung in einer bestimmten Region aus wichtigen Gründen ausseror-
dentliche Bewilligungen zu erteilen, sollte deshalb unseres Erachtens unbedingt weiter-
hin explizit im Gesetz verankert bleiben. (...)
Die Möglichkeit (...) muss [bestehen], aus wichtigen Gründen trotz grundsätzlicher Be-
schränkung eine ausserordentliche Zulassung zu erteilen. Nur so kann speziellen Situa-
tionen ausreichend Rechnung getragen und die notwendige Einzelfallgerechtigkeit er-
reicht werden. (...)
„Das Recht zur Tätigkeit zulasten der obligatorischen Krankenpflegeversicherung der
bereits vor der Zulassungsbeschränkung zugelassenen Leistungserbringer und unter
neuem Recht aus wichtigen Grün-den erteilte ausserordentliche Zulassungen bleiben
vorbehalten.“
La délivrance d'une autorisation de pratiquer doit absolument être liée à des critères de SMCF qualité, afin de s'assurer d'une qualification adéquate à exercer la profession médicale.
Le système de santé suisse doit leur être familier et ils doivent avoir reçu une formation
continue de bonne qualité. Ce sont les exigences de base minimales pour les critères
de qualité relatifs à l'exercice de la profession. L'argument selon lequel une telle régle-
mentation serait contraire à la libre circulation des personnes n'est pas convaincant. De-
puis l'introduction de la règlementation des 3 ans, aucune procédure juridique n'a été
entamée, ni par l'UE, ni par les personnes directement concernées.
C'est pourquoi nous demandons le complément suivant à l'art. 40a al. 5 (nouveau) :
"Sont admises en outre en tant que fournisseurs de prestations les personnes mention-
nées aux articles 36, 37 et 38 ainsi que les médecins qui exercent dans une institution
définie à l'art.36a, à condition qu’ils aient, pour les spécialistes, fait reconnaître leur for-
mation et, pour les praticiens, qu’ils aient effectué durant au moins 2 ans un cursus de
formation dans une institution ou chez un médecin formateur certifiés par l’ISFM."
La SVM approuve cette disposition qui revient à garantir les droits acquis des fournis- SVM seurs de prestations admis à pratiquer à charge de la LAMaI avant l'entrée en vigueur
de ce projet.
Artikel 40b Absatz 1 KVG
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Die den Kantonen für den übrigen ambulanten Bereich eingeräumte Freiwilligkeit zur Er- ZH greifung von Massnahmen besteht faktisch lediglich auf dem Papier. Verzichtet ein Kan-
ton auf die Einführung des Zulassungsstopps, wird er in ständigen Rechtfertigungs-
zwang versetzt, da die Gesundheitsausgaben in den Kantonen gemessen am Bruttoin-
landprodukt wie bisher laufend überproportional ansteigen werden, was angesichts der
bekannten Faktoren der wachsenden Überalterung, des medizintechnischen Fortschrit-
tes und der steigenden Anspruchshaltung der Patientinnen und Patienten unvermeidbar
sein wird. Deshalb werden sämtliche Kantone – unabhängig davon, ob sie den Zulas-
sungsstopp einführen oder nicht – gezwungen sein, mit grossem Aufwand entspre-
chende Daten und Zahlen zu sammeln, aufzubereiten und auszuwerten. Der Geset-
zesentwurf enthält sodann keine Definitionen der Begriffe Über- und Unterversorgung
sowie angemessene Versorgung. Es bleibt deshalb unklar, nach welchen Indikatoren
eine Über- oder Unterversorgung festgestellt werden soll und wann eine Versorgung an-
gemessen ist. Laut erläuterndem Bericht wurde bewusst auf eine Definition der ange-
messenen Versorgung verzichtet, damit die Kantone insbesondere unter Berücksichti-
gung regionaler Besonderheiten die Angemessenheit selber festlegen können (vgl. S.
15). Im Hinblick auf eine transparente und einheitliche Gestaltung wird aber offenbar