Ergebnisbericht
Vernehmlassung 2014/53: Teilrevision des Bundesgesetzes über die Krankenversicherung betreffend Steuerung des ambulanten Bereichs · 168 Seiten
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bis heute nicht gelungen und es existieren diesbezüglich auch keine funktionierenden
Modelle im Ausland. Daran ändern auch die Verweise auf ausländische Systeme
im erläuternden Bericht nichts.
Somit ist es mehr als fraglich, ob der Verordnungsgeber die im erläuternden Bericht an-
gekündigte Konkretisierung des unbestimmten Rechtsbegriffs „angemessene Versor-
gung“ in Art. 40c Abs. 1 umsetzen könnte.
Il [le projet] manque également des critères de mesure pour définir la notion d’offre ex- FER cédentaire ou insuffisante de soins. Cette lacune aura pour conséquence que les inter-
prétations varieront d’un canton à l’autre.
Artikel 40c Absatz 2 KVG
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Die Inanspruchnahme von ambulanten Leistungen richtet sich – wie vom KVG gewollt – ZH nicht nach den Kantonsgrenzen (vgl. Art. 41 Abs. 1 KVG, freie Arztwahl). Es wäre des-
halb illusorisch, einer Über- bzw. Unterversorgung im ambulanten Bereich über kanto-
nale Planungen begegnen zu wollen.
Im erläuternden Bericht fehlen irgendwelche Angaben zu den voraussichtlich erhebli- AG chen finanziellen Auswirkungen für die Kantone, also zu den Implementierungs- und
Vollzugskosten einer Planung im ambulanten Bereich. Eine objektive und umfassende
Vernehmlassungsvorlage enthielte zu dieser Thematik zumindest in grobem Umfang
Aussagen. (...)
Gemäss dieser Bestimmung beurteilt der Kanton die Angemessenheit der Versorgung
im ambulanten Bereich nach Region, Kategorie von Leistungserbringern und medizini-
schem Fachgebiet unter Berücksichtigung der spitalambulanten Tätigkeit. Es existieren
keine Anhaltspunkte zur Definition der Regionen, und auch im erläuternden Bericht ist
nichts zu diesem Thema ausgeführt. Der praktische Vollzug ist nur schwer vorstellbar.
La détermination de l’offre adéquate par les cantons nécessite de disposer de données NE statistiques de qualité sur les prestations offertes. Or, à ce jour, il n’existe pas de don-
nées suffisamment fiables pour pouvoir procéder à cet exercice, même si l’accès aux
bases de données des fournisseurs de prestations et des assureurs sera garanti. La
consolidation et la validation de toutes ces données alourdiront le travail et pourraient
susciter de profonds désaccords entre les différents acteurs. C’est pourquoi, nous pen-
sons qu’il est indispensable que le projet MARS (modules ambulatoires des relevés de
la Sante) en cours d’élaboration a l’office fédéral de la statistique (OFS), élargi a tous
les prestataires de soins, soit réalisé rapidement et puisse être fonctionnel au moment
de l’entrée en vigueur des présentes dispositions. Nous aurions, ainsi des données
fiables, validées, permettant des comparaisons intercantonales, tant sur les plans de
l’ambulatoire hospitalier que communautaire.
Weiter ist es der BDP ein grosses Anliegen, dass nicht BDP
nur die praxisambulante, sondern auch die spitalambulante Versorgung bei der Zulas-
sungssteuerung mitberücksichtig wird.
Der SGV begrüsst, dass die angemessene Versorgung im Gesetz nicht einheitlich gere- SGV gelt wird, sondern die Kantone diese mit Rücksicht auf die regionalen Besonderheiten
(tendenzielle Überversorgung in städtischen Räumen, tendenzielle Unterversorgung in
ländlichen und peripheren Räumen) festlegen können.