Ergebnisbericht

Vernehmlassung 2014/85: Teilrevision der Verordnung über die Krankenversicherung (KVV) und der Verordnung des EDI über Leistungen in der obligatorischen Krankenpflegeversicherung (KLV) · 147 Seiten

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grandit, par contre, le risque de déstabiliser le système. Il y a certainement des gisements d'économies plus importants dans d'autres secteurs.

4. Conclusions

Ces diverses modifications, certaines très techniques, peuvent être acceptées, sous réserve des observations des milieux professionnels directement concernés. Toutefois, nous relevons qu'elles recèlent des germes potentiellement dangereux pour l'équilibre de notre système de santé. Nous sommes tout à fait favorables aux baisses de prix si celles-ci sont le fait du marché. En revanche, l'imposition de mesures étatiques est susceptible d'engendrer des effets négatifs durables auxquels il convient d'être particulièrement attentif, notamment sur le plan du maintien d'une activité de production en Suisse et de l'accessibilité du public aux officines de pharmacies.

Die Wirtschaft lehnt die Teilrevision in ihrer heutigen Form ab und plädiert für ein Nicht- economieeintreten auf die Vorlage. suisse

Wir möchten diese ablehnende Haltung der Wirtschaft zuerst mit einigen allgemeinen Bemerkungen begründen und nachher die problematischen Punkte in der Teilrevision ansprechen.

1. Allgemeine Bemerkungen

1) Bedeutung der Innovation für den Wirtschaftsstandort Schweiz

Innovation ist der zentrale Rohstoff der Schweiz. Den hohen Wohlstand verdankt die Schweiz ihrer guten Innovationstätigkeit Die internationalen Spitzenpositionen bei den Innovationsindikatoren zeugen davon. Forschung und Innovation helfen, unser Wirtschaftswachstum und unseren Wohlstand auf hohem Niveau zu halten. Häufig handelt es sich bei der Innovation um eine Serie von kleinen Verbesserungen. Diese bringen uns laufend weiter und garantieren uns den Vorsprung vor der ausländischen Konkurrenz. Neue Ideen und Produkte entstehen in einem stabilen Umfeld mit entsprechenden Freiräumen. Die Innovationskraft der Schweiz ist heute gut, doch hat Attraktivität der Schweiz als Forschungsstandort in den letzten Jahren gegenüber aufstrebenden Ländern eher abgenommen. Eine Steigerung wäre aber möglich: über gesetzliche Vereinfachungen und eine bessere Vernetzung. Generell sind zeitstabile Spielregeln für eine funktionierende Wirtschaft und für den Wohlstand wichtig.

2) Bedeutung der Pharmaindustrie

Innovation ist auch der wichtigste Rohstoff der Pharmabranche. Die bisher guten und berechenbaren Rahmenbedingungen erklären unter anderem, warum sich die Pharmaindustrie in der Schweiz gut entwickelte. Die zwei Branchenführer Novartis und Roche verbessern sich stetig und belegen heute Platz eins und fünf gemäss weltweitem Umsatz. Das macht sich für die Schweiz bezahlt: Ein Mehrfaches des Medikamentenumsatzes investieren die Firmen allein in Forschung und Entwicklung. Zudem wurde die Branche während der vergangenen Wirtschaftskrise ihrer Rolle als Wachstumsmotor und Konjunkturstabilisator der Schweizer Wirtschaft gerecht. Sie entwickelte sich in den vergangenen Jahren bezüglich Wertschöpfung deutlich besser als die Gesamtwirtschaft. In absoluten Zahlen ermöglichte die Pharmabranche 2012 rund 35.5 Mrd. CHF an Wertschöpfung- davon 19.3 Mrd. CHF direkt in der Pharmaindustrie -was einem Anteil von 6 Prozent am nominalen Bruttoinlandsprodukt entspricht. Das Ausland ist ein wichtiger Absatzmarkt für die Pharmaindustrie. So sind die Exporte von 8 Mrd. CHF im Jahr 1990 auf 64.1 Mrd. CHF im Jahr 2012 angestiegen. Damit machen Pharmazeutika rund 30 Prozent der Schweizer Exporte aus. 170'000 Arbeitsplätze sind direkt oder indirekt mit der Pharmaindustrie verbunden.

Das Parlament hat die Bedeutung der Pharmaindustrie und ihrer Zulieferer erkannt und mehrere parlamentarische Vorlagen zur Stärkung der Pharmaindustrie gutgeheissen.