Ergebnisbericht

Vernehmlassung 2015/14: 11.418 Pa.Iv. KVG. Gesetzliche Anerkennung der Verantwortung der Pflege · 141 Seiten

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tengünstiger kann die Versorgung von psychisch Betroffenen nicht geleistet werden.

Dies im Hintergrund der kantonalen Bestrebungen die Gesundheitskosten einzudäm-

men. Der VAPP setzt sich ein, die Versorgung von psychisch Betroffenen kleinräumig

zu Regionalisieren. Mit einer guten Vernetzung der verschiedenen Berufsgruppen (Pfle-

ge, Ärzte, …) lassen sich vor Ort eskalative Situationen reduzieren und so auf Seiten

der Betroffenen deutliche Verbesserungen erreichen und letztlich weiter Kosten verhin-

dern (Drehtürpsychiatrie).

Europäische Länder (England) mögen hier Beispiel sein.

In diesem Kontext stellt sich der VAPP die Frage nach der Finanzierung der ambulanten

Pflegeleistungen nach KLV Art. 7, inwiefern sich die die Leistung nach a, 79.80; b, 65.40

und c, 54.60 dieser fachlichen Kompetenz und der präventiven Kostenverminderung

Rechnung tragen. Die nachweislich notwendige Restkostenfinanzierung in den Kanto-

nen wird nicht einheitlich umgesetzt und führt so zu einer ungleichen Versorgung von

psychisch Betroffenen.

Die Frage der Mengenausweitung aufgrund der eigenständigen Abrechnung von Leis- Kalaidos tungen ist sachlich nicht begründet, da Krankenversicherer bereits heute ein Mengen-

dach von i.d.R. 60 Std. Spitex-Leistungen pro Quartal festlegen. Bei einer bedarfsge-

rechten höheren Anzahl Stunden erläutern, bzw. argumentieren Pflegefachpersonen

ihre Leistungen basierend auf dem Pflegeprozess – unabhängig von einer ärztlichen

Verordnung.

Enfin, il est demandé de prendre position également sur les répercussions financières INSOS du projet. A notre avis, ces répercussions devraient être plutôt positives et diminuer les

coûts. Les interventions des médecins vont en effet diminuer, ainsi que les coûts qui y

seront liés. Le personnel soignant au sein de nos institutions pourra alors effectuer di-

rectement quantité de soins de manière indépendante. En outre, nous partons du prin-

cipe que le profil du personnel soignant et son professionnalisme permettront de main-

tenir les interventions de soins au stricte nécessaire. En d’autres termes, nous considé-

rons que la réglementation proposée ne provoquera pas une augmentation injustifiée

des interventions de soins du personnel soignant au sein de nos institutions.

Kostenfolgen medswiss.net Im Allgemeinen führt jede Anerkennung einer neuen Leistung bzw. ein neuer Tarif zu

einem Kostenschub. Mehr Leistungserbringer können zu einer Mengenausweitung füh-

ren. Diese kann nötig sein, wenn eine Versorgung bis anhin ungenügend oder in man-

gelnder Qualität erbracht wurde, die Mengenausweitung kann aber auch unnötig sein,

weil Bedürfnisse geweckt wurden, deren Befriedigung nicht zur Steigerung der medizini-

schen Qualität führen. Es ist möglich, dass die Pflegenden der Tertiärpflege nicht nur

Aufgaben der Koordination und Beratung und der Abklärung erbringen werden, sondern

um ausreichend mit Arbeit ausgelastet zu sein auch solche der Grundpflege, Für diese

Tätigkeiten müssten sie ausbildungsgerecht entlohnt werden, was zu Kostenfolgen für

Versicherer und Kantone führen wird. Aus diesen Gründen erwartet medswiss.net eher

einen Kostenschub.

Vorschläge für neue Gesetzesartikel

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3.4. Art. 8, al. 4 OPAS Détermination des soins requis Curaviva.ch

Dans le cadre de la mise en oeuvre de la présente révision de loi, l’article 8, alinéa 5 de

l’ordonnance sur les prestations de l'assurance des soins OPAS devra être adaptée

comme il suit :

Actuel art. 8 al. 4 OPAS: L'évaluation des soins requis dans les établissements médico-

sociaux se fonde sur des besoins en soins requis (art. 9, al. 2). Le besoin en soins re-

quis déterminé par le médecin tient lieu d'ordonnance ou de mandat médical.

Nouvelle formulation proposée par CURAVIVA Suisse: L'évaluation des soins requis

dans les établissements médico-sociaux se fonde sur des besoins en soins requis (art.