Ergebnisbericht

Vernehmlassung 2015/28: Nationale Strategie zu Impfungen (NSI) · 53 Seiten

Fedlex · Ergebnisbericht · Seite 48Fedlex · Ergebnisbericht

Interventionsachse 5: Spezifische Strategien

Handlungsbereich 5: Strategien für Krankheiten, die durch eine Impfung vermieden werden können, entwickeln und umsetzen

Empfehlungen Stellungnehmende

Grundprinzip Rahmenstrategie vs. spezifische Strategien:

• Diesen Handlungsbereich allen anderen Handlungsbereichen SGSH

voranstellen oder noch besser als „strategische Grundlage“ am

Anfang des Strategiedokuments stellen, darauf aufbauend sollen

die spezifischen Strategien mit den Handlungsfeldern folgen.

• Ein Fokus auf bereits bestehende Produkte bedarf keiner iph

spezifischen Strategien, da in der Rahmenstrategie bereits alle

Handlungsbereiche und Interventionsachsen zur Erreichung von

Durchimpfungszielen sehr gut beschrieben sind. Die Erstellung

von zielgruppengerechten spezifischen Kommunikationsplänen,

wäre völlig ausreichend.

• Die Inhalte sind in der Rahmenstrategie bereits erwähnt. Es NE

braucht kein zusätzliches Kapitel, man kann auch einfach

prioritäre Themen festlegen.

• Kantone in die Beurteilung des Handlungsbedarfs und der TG

Dringlichkeit einzelner Massnahmen, aber auch in die

Entwicklung und Umsetzung von Prozessen und

Vorgehensweisen vorab einbeziehen

• Diesen Handlungsbereich weglassen, die dafür vorgesehenen ZH

Mittel besser in eine nachhaltige Umsetzung der übergreifenden

Strategie investieren, um die generelle Durchimpfungsrate zu

verbessern. Quantifizierte Durchimpfungsziele und Indikatoren

ggf. in die NSI integrieren.

• Nationale Strategien nicht vermehren, Akteuren für die FR, GE, VD

Umsetzung Zeit lassen, um eine Verzettelung zu verhindern.

Spezifische Anstrengungen z. B. gegen Keuchhusten sind auch

ohne eine nationale Strategie denkbar.

Themen, Priorisierung:

• Beachten, dass die konkrete Umsetzung der NSI sowie die santésuisse

Auswahl und Priorisierung der Massnahmen sich nicht nur an

Dringlichkeit, Wichtigkeit und Zielbeitrag, sondern auch an

Wirksamkeit, Zweckmässigkeit und Wirtschaftlichkeit zu

orientieren haben.

• Die NSI soll nicht nur einen Rahmen für die Umsetzung iph

krankheitsspezifischer Strategien geben, sondern auch deren

langfristige Entwicklung unterstützen.

• Strategien, welche zum Schutz der wachsenden Population SGInf

immunsupprimierter Patientinnen und Patienten durch die

Impfung der Umgebung beitragen, speziell erwähnen.

• Partnerschaften für die Festlegung der prioritären spezifischen VD

Strategien präzisieren.